Die Bergische Universität hat jetzt einen Regionalbeirat

17.03.2008

Die Bergische Universität hat jetzt einen Regionalbeirat

Zur dauerhaften weiteren Intensivierung der Beziehungen mit ihrer Bergischen Region hat die Bergische Universität einen Regionalbeirat konstituiert. Anlässlich der ersten Sitzung des neuen Gremiums, das an die Stelle des früheren Kuratoriums getreten ist, gab Rektor Prof. Dr. Volker Ronge einen Statusbericht zu dem breit gefächerten und in vielen Bereichen seit langem etablierten Leistungsspektrum, mit dem sich die Universität an ihre Region richtet.

Aktuell nimmt die Kooperation der Universität mit Unternehmen und Institutionen der Region im Kontext der regionalen Strukturförderung durch die Europäischen Union ("Ziel-2-Förderung") einen großen Stellenwert ein. Wegen der zentralen Rolle von Innovationen in diesen Projekten, um deren Förderung im Wettbewerb mit anderen Regionen Nordrhein-Westfalens gekämpft werden muss, ist die Universität mit ihrer Wissensproduktion und dem Technologietransfer stark gefragt. Sie sei an den Projektanträgen aller drei Städte des bergischen Städtedreiecks und außerdem an Unternehmensprojekten beteiligt, berichtete Ronge. Auch in einem niederbergischen RegioCluster-Antrag der Städte Velbert und Heiligenhaus spielt die Universität eine entscheidende Rolle: In diesem Zusammenhang wird mithilfe einer von der dortigen Schloss- und Schließindustrie finanzierten Stiftungsprofessur vor Ort ein Universitätsinstitut für Sicherungssysteme gegründet.

Der Regionalbeirat wurde mit einer Änderung der Universitäts-Grundordnung im vorigen Jahr eingerichtet. Mitglieder sind die Stadtoberhäupter der drei bergischen Großstädte, die Leitung der "bergischen" Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Remscheid-Solingen, der Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität (GFBU) sowie die Leitungen der sogenannten An-Institute der Universität in Solingen und Remscheid.

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