Neu: Dualer Studiengang Maschinenbau

07.05.2008

Neu: Dualer Studiengang Maschinenbau

Kooperation Bergische Universität – Berufsbildungszentrum der Industrie, Remscheid (v.l.n.r.): Joachim Groth, BZI-Geschäftsführer (IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid), Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Dietrich Hoeborn, Dekan des Fachbereichs Architektur - Bauingenieurwesen - Maschinenbau - Sicherheitstechnik, Prof. Dr.-Ing. Klaus Höfer, Abteilung Maschinenbau, Markus von Dreusche, BZI-Geschäftsführer (Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung e. V.), BZI-Ausbildungsleiter Winfried Leimgardt und Rektor Prof. Dr. Dr.h.c. Volker Ronge. Kooperation Bergische Universität – Berufsbildungszentrum der Industrie, Remscheid (v.l.n.r.): Joachim Groth, BZI-Geschäftsführer (IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid), Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Dietrich Hoeborn, Dekan des Fachbereichs Architektur - Bauingenieurwesen - Maschinenbau - Sicherheitstechnik, Prof. Dr.-Ing. Klaus Höfer, Abteilung Maschinenbau, Markus von Dreusche, BZI-Geschäftsführer (Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung e. V.),
BZI-Ausbildungsleiter Winfried Leimgardt und
Rektor Prof. Dr. Dr.h.c. Volker Ronge.
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Foto Nico Hertgen

Die Bergische Universität richtet in Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI), Remscheid, einer Einrichtung der Metall- und Elektroindustrie, einen Dualen Studiengang Maschinenbau mit dem Abschluss Bachelor of Science ein. Die künftigen Studierenden absolvieren damit gleichzeitig eine gewerbliche Berufsausbildung in einem metallverarbeitenden Beruf und ein Studium. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am Dienstag in Remscheid unterzeichnet. Gesellschafter des BZI sind der Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung e. V. und die Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid.

"Mit dem dualen Ausbildungskonzept demonstriert die Bergische Universität erneut ihre regionale Mission", sagte Rektor Prof. Dr. Volker Ronge anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Das "duale" Qualifikationskonzept sei eine bildungspolitische Innovation, mit der auf die immer notwendiger werdende Flexibilität im Berufsleben optimal vorbereitet werde.

Zugangsvoraussetzung ist die allgemeine oder die fachgebundene Hochschulreife. Nach einer Ausbildungs- und Studienzeit von insgesamt acht Semestern haben die Absolventen nicht nur den Bachelor of Science, sondern zugleich einen Ausbildungsabschluss erworben. Mögliche Ausbildungsberufe sind z.Zt. Industriemechaniker und Werkzeugmechaniker. Bei entsprechender Nachfrage werden in Zukunft weitere technische und möglicherweise auch kaufmännische Berufe angeboten.

Die gewerbliche Ausbildung beginnt bereits im August, das Studium zum Wintersemester 2008/2009 im Oktober. In den ersten beiden Semestern verbringen die Studierenden zwei Tage pro Woche an der Universität und drei Tage im Berufsbildungszentrum der Industrie in Remscheid (durch den Unterricht im BZI entfällt die Berufsschule). In der vorlesungsfreien Zeit sind sie (bis auf Prüfungstage an der Uni) jeden Tag im Betrieb. Im dritten und vierten Semester kehrt sich das Verhältnis um: Drei Tage an der Uni, zwei Tage in der gewerblichen Ausbildung. Nach dem 4. Semester wird die IHK-Prüfung abgelegt. Die letzten vier Semester gehören dann bis zum Bachelor of Science Maschinenbau ausschließlich dem Studium.

Das Studium kann mit einem viersemestrigen Master-Studiengang fortgesetzt werden: Computational Mechanical Engineering (ein Studiengang in englischer Sprache), Safety Engineering (Sicherheitstechnik), Fire Safety Engineering (Brandschutz) und Quality Engineering (Qualitätsingenieurwesen). Danach steht der Weg zur Promotion offen.

Größte Vorteile des Dualen Studiengangs sind die zwei Ausbildungen auf einen Streich, einschließlich der so erworbenen Erfahrungen in Theorie und Praxis. Hinzu kommt, dass es während der Ausbildungsphase des gewerblichen Berufes selbstverständlich eine Ausbildungsvergütung gibt.

Besonderheit an dem Studiengang ist die Einbeziehung des Industrial Design, ohne das Consumerprodukte nicht denkbar sind und das auch immer mehr Eingang bei Investitionsgütern findet. Rektor Prof. Ronge: "Mit dem neuen dualen Studiengang ist die Bergische Universität wiederum in der Ausrichtung auf die Wirtschaft der Region aktiv!"

Die Bergische Universität richtet mit dem Dualen Studiengang Maschinenbau nach dem Dualen Studiengang Bauingenieurwesen, der überregional in Kooperation mit den Bildungszentren des Baugewerbes in NRW angeboten wird, wo auch die überbetriebliche Ausbildung stattfindet, bereits den zweiten Parallelstudiengang ein.

www.bzi-rs.de


Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Klaus E. Höfer
Telefon 0202/439-2026
E-Mail: hoefer@uni-wuppertal.de

Zentrale Studienberatung
Campus Grifflenberg
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Telefon 0202/439-2595

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