Wuppertaler Chemiker in Argentinien

05.12.2008

Wuppertaler Chemiker in Argentinien

Prof. Dr. Peter Wiesen (links) mit Prof. Dr. Mariano Teruel von der Universidad de Cordoba. Prof. Dr. Peter Wiesen (links) mit Prof. Dr. Mariano Teruel von der Universidad de Cordoba.

Prof. Dr. Peter Wiesen (Fachgebiet Physikalische Chemie) war auf Einladung des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Buenos Aires. Prof. Wiesen hat dort im Rahmen einer Festveranstaltung anlässlich der zehnjährigen Zusammenarbeit zwischen dem argentinischen Forschungsministerium und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Universidad de Cordoba vorgestellt.

Das Projekt wurde für die Präsentation aus einer Vielzahl von Projekten des vom argentinischen Forschungsministerium und dem DAAD geförderten Programms PROALAR ausgewählt. Im Rahmen ihrer Forschungen untersuchen die Wissen-schaftler das Abbauverhalten gesättigter und ungesättigter Ester in der Atmosphäre. Unter Ester versteht man eine Gruppe chemischer Verbindungen, die aus einer organischen oder anorganischen Säure sowie einem Alkohol und unter Wasserabspaltung entstehen. Die von den Wuppertaler und argentinischen Forschern untersuchten Verbindungen werden zum Beispiel als alternative Lösemittel verwendet.

Zur Durchführung ihrer Forschungsarbeiten haben argentinische Wissenschaftler, vor allem Doktoranden, in längeren Aufenthalten die in Wuppertal vorhandenen Photoreaktoren in der Halle Naturwissenschaften genutzt. Im Gegenzug waren Doktoranden aus Wuppertal zu Forschungsaufenthalten in Cordoba.

Im Rahmen der Kooperation fand Mitte November in Cordoba eine Vorlesungsreihe für argentinische Doktoranden über aktuelle Themen zur "Chemie der Atmosphäre" statt, an der neben Prof. Wiesen auch Dr. Ian Barnes (Fach Physikalische Chemie) teilgenommen hat.

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Wiesen
Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
Fachgruppe Chemie / Atmosphärenchemie
Tel.: 0202/439-2515
E-Mail wiesen@uni-wuppertal.de

nächste

Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2008/0512_wiesen.html