Der Beweis: Mathe und Ästhetik gehören zusammen!

12.06.2008

Der Beweis: Mathe und Ästhetik gehören zusammen!

Beweis der ästhetischen Mathematik (v.l.n.r.): Dipl.-Math. Matthias Hüsken, 
Mitarbeiter von Prof. Dr. Andreas Frommer, Mario La Torre, Studiengang 
Angewandte Naturwissenschaften, der im Rahmen seiner Bachelorthesis die 
jetzt ausgestellten Bilder/Formen entwickelte, Prof. Frommer.
Beweis der ästhetischen Mathematik (v.l.n.r.): Dipl.-Math. Matthias Hüsken, Mitarbeiter von Prof. Dr. Andreas Frommer, Mario La Torre, Studiengang Angewandte Naturwissenschaften, der im Rahmen seiner Bachelorthesis die jetzt ausgestellten Bilder/Formen entwickelte, Prof. Frommer.

Beweise sind Alltag für Mathematiker. Aus Anlass des Jahres der Mathematik hat die Arbeitsgruppe Angewandte Informatik der Bergischen Universität jetzt einen ganz ungewöhnlichen Beweis angetreten: Mathematik und Ästhetik gehören zusammen. Die Ausstellung "Forme(l)n" zeigt in der Universitätsbibliothek den Zusammenhang zwischen geometrischen Objekten und mathematischen Gleichungen in Postern im DIN A 0-Format.

Die mittels einer bestimmten Technik namens „Raytracing“ erzeugten Visualisierungen entstammen der Bacholer-
arbeit von Mario La Torre, Student im Studiengang Angewandte Naturwissen-
schaften mit den Fächern Informatik und Mathematik. Raytracing (was sinngemäß "Strahlen aufspüren" heißt) bezeichnet als Oberbegriff eine Reihe von Algorithmen zur fotorealistischen Visualisierung von virtuellen Objekten im dreidimensionalen Raum. Und nur so funktioniert der Beweis der Wuppertaler Mathematiker: Es wird eindrucksvoll gezeigt, dass Mathematik und Ästhetik zusammengehören.

Die ungewöhnliche Ausstellung läuft bis 18. Juli (Universitätsbibliothek, Campus Grifflenberg, geöffnet montags bis donnerstags 8 - 22 Uhr, freitags 8 - 20 Uhr und samstags 10 - 16 Uhr).

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2008/0612_ausstellung.html