Prorektor Prof. Dr. Wolfgang Spiegel war seit 1976 an der Bergischen Universität

26.08.2008

Fröhlich

Prorektor Prof. Dr. Wolfgang Spiegel war seit 1976 an der Bergischen Universität

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Nach über vierjähriger Amtszeit als Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs scheidet zum 31. August 2008 Prof. Dr. Wolfgang Spiegel aus dem Amt. Er gehört ebenfalls zu den "Altvorderen" – vor 32 Jahren, 1976, kam er als frisch gebackener Privatdozent der Mathematik nach Wuppertal. Nach seinem Studium der Mathematik an der Freien Universität Berlin promovierte der gebürtige Berliner 1971, nachdem er zwei Jahre zuvor seine Fachkollegin Sigrid, ebenfalls Diplom-Mathematikerin, geheiratet hatte. 1975 erfolgte die Habilitation an der FU, ein Jahr später der Wechsel nach Wuppertal. 1980 wurde er zum außerplanmäßigen, ein Jahr später zum Professor ernannt. Aus dem Amt des Dekans des vormals eigenständigen Fachbereichs Mathematik wurde Prof. Spiegel 2003 zum Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs gewählt.

Drittmittel sind unmittelbar relevant für die Höhe der Landesmittel (indikatorisierte Mittelverteilung), das Volumen zugewiesener DFG-Mittel ist auch Indikator für die Qualität der Forschung, die Zahl der Promotionen pro Hochschullehrer ebenfalls Indikator bei der Zuweisung der Landesmittel und Messwert für die Forschungsaktivitäten der Universität – auf diesem großen Feld hat Prof. Spiegel als Forschungs-Prorektor und Supervisor des wissenschaftlichen Nachwuchses über vier Jahre lang erfolgreich gewirkt. Schon als Dekan war er Mit-Initiator des Barmenia Mathematik-Preises.

Der Öffentlichkeit wurde unter seiner Verantwortung die Forschung der Bergischen Uni in mehreren Großveranstaltungen (Tage der Forschung) präsentiert, so – als „letzte Amtshandlung“ – auch beim NRW-Tag durch eine Ausstellung in den City-Arkaden und einen Vortrags- Marathon in der CityKirche.

Das gemeinhin weniger beliebte Fach Mathematik populärer zu machen, war und ist Anliegen von Prof. Spiegel. Das gelang ihm in vielen öffentlichen Auftritten, so bei dem bekannten Mathe-Treff des Düsseldorfer Regierungspräsidenten. Dann verband er seine sprichwörtliche Fröhlichkeit mit allgemeinverständlicher Mathematik und Mathematik-Geschichte. Prof. Dr. Wolfgang Spiegel hat seine Professorenzeit über das 65. Lebensjahr hinaus verlängert und bleibt so der Bergischen Universität noch eine Weile erhalten.

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