Architekten und Stadtplaner wagen einen ungezügelten Blick auf die Stadt

24.11.2008

Internationales Symposium über Stadtwahrnehmung und Stadtästhetik

Architekten und Stadtplaner wagen einen ungezügelten Blick auf die Stadt

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Das Institut für Architekturgeschichte und -theorie der Bergischen Universität veranstaltet ein Internationales Symposium für Architekturtheorie. Thema am Donnerstag und Freitag dieser Woche (27.-28.11.2008) in der Unterbarmer Pauluskirche: "Der ungezügelte Blick auf die Stadt. Stadtwahrnehmung und Stadtästhetik im 20. und 21. Jahrhundert".

2010 ist der 100. Jahrestag der legendären Internationalen Städtebauausstellung, die 1910 unter Leitung des Stadtplaners und Architekturkritikers Werner Hegemann in Berlin, Düsseldorf und London präsentiert wurde. Als Vorschau auf dieses Ereignis findet an der Bergischen Universität in Kooperation mit der RWTH Aachen und der TU Dortmund das internationale Symposium statt. Renommierte europäische Fachleute aus unterschiedlichsten Disziplinen diskutieren über die Wahrnehmung der Stadt und die Rezeption des Städtischen, die wieder erwachte Sehnsucht nach Stadt sowie deren Ablehnung.

Neue Städte schießen im nahen und fernen Osten aus dem Boden, während andere in Europa und den USA von Schrumpfung bedroht sind. Neben stadtbauhistorischen, stadtsoziologischen, soziokulturellen, politischen und ökonomischen Aspekten werden daher auch ästhetische und stadtbaukünstlerische Fragestellungen thematisiert. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die schöne Stadt künftig – und wenn ja, für wen – noch eine reelle Chance hat.

Einzelheiten zum Programm finden Sie hier.

Kontakt:
Prof. Frank R. Werner
Fachgebiet Architekturgeschichte und –theorie
Tel. 0202/439-4081
E-Mail agt@uni-wuppertal.de

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