Kammer-Präsident Sträter zur Kooperation Uni-Wirtschaft

21.01.2008

Kammer-Präsident Sträter zur Kooperation Uni-Wirtschaft

Die verstärkte Kooperation von Universität und regionaler Wirtschaft ist nach Ansicht des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid, Friedhelm Sträter, ein wichtiger Mosaikstein für die gesamte zukünftige Regionalentwicklung.

In einer Vision auf das Bergische Städtedreieck 2018 lud Sträter beim traditionellen Neujahrsempfang der Kammer am 17. Januar 2008 in der Historischen Stadthalle das Publikum zu einer Reise in die Zukunft mit: "Wir stellen die Uhr 10 Jahre voraus und schreiben den 17. Januar 2018. Der dann amtierende Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer eröffnet den internationalen Kongress ‚ Erfolgsrezepte einer Großstadtregion zwischen Rheinland und Ruhrgebiet’." Eine speziell auf die Bedürfnisse der Region angepasste Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Unternehmern habe bereits zu zahlreichen Innovationen geführt, es seien völlig neue Produkte und Prozesse entwickelt worden.

Friedhelm Sträter in seinem visionären Blick des Jahres 2018: "Heute bietet die Universität vielen jungen Menschen die Möglichkeit eines bundesweit hoch geschätzten Studiums mit ausgezeichneten Karrieremöglichkeiten, insbesondere in den mittelständischen Unternehmen unseres Städtedreiecks!" Damit habe der zwischenzeitlich drohende Fachkräftemangel in der Region entscheidend abgemildert werden können.

Eine wesentliche Rolle bei der erfreulichen Entwicklung hätten die An-Institute der Bergischen Universität vor allem in Remscheid und Solingen gespielt. Sträter: "Dort arbeiten zahlreiche Wissenschaftler Hand in Hand mit Unternehmen der Region an den Produkten von morgen. Mit diesen Ideen konnten bergische Unternehmen neue Märkte erschließen und zugleich bestehende Marktanteile ausbauen. Dies wurde allerdings nur möglich durch maßgebliches finanzielles Engagement von Seiten der Unternehmer."

Das Bergische Städtedreieck nannte der Kammer-Präsident – immer noch vorausschauend auf die Zeit in zehn Jahren – eine "sehr erfolgreiche Großstadtregion, die sich nach Jahren des Wandels und mitunter schmerzhafter Umstrukturierungsprozesse heute als attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort präsentiert". Auch wenn es weiter drei formell selbständige Kommunen gebe, sei der Zusammenschluss zu einem Wirtschaftszentrum quasi vollzogen.

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2008/121_straeter.html