Artenvielfalt in der Stadt

14.08.2008

Artenvielfalt in der Stadt

In einem Projekt der Bergischen Universität, Fachgebiet Zoologie und Biologiedidaktik, des Botanischen Gartens und des Ressorts Umweltschutz der Stadt Wuppertal waren Tiere und Pflanzen auf der Hardt aufzuspüren und zu bestimmen. Professionelle Unterstützung erhielten Kinder, Jugendliche und Erwachsene von Biologie-Studenten, die eine Arbeitsgruppe aufgemacht und Ideen entwickelten hatten, um dem Publikum Vielfalt und Bedeutung unserer Flora und Fauna näher zu bringen. Der „GEO-Tag“ wird seit 10 Jahren von der gleichnamigen Zeitschrift ausgerufen.

Die Gewässer des Botanischen Gartens dienen eigentlich besonderen Pflanzen als Lebensraum. Dennoch haben sich gerade hier zahlreiche Tierarten niedergelassen. Die Bio-Studenten zeigten den Kindern, wie man mit Keschern Wasserproben entnehmen und die darin lebenden Tiere und Mikroorganismen bestimmen kann. Im Insektenlabor gab es nicht nur Insekten zu sehen – dort konnte hier ein so genannter Exhaustor gebastelt werden. Den benötigen Insektenforscher, um Insekten schonend in einen durchsichtigen Becher saugen zu und dann bestimmen zu können, um sie anschließend wieder frei zu lassen. Das Gewächshaus wurde wie schon bei vielen anderen Veranstaltungen des Botanischen Gartens zum „Grünen Hörsaal“. Die Biologin und Zoologin Prof. Dr. Angelika Preisfeld berichtete von der Zeit vor über 480 Millionen Jahren, „als die Pflanzen das Land eroberten“.

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