Uni-Delegation zu Gast bei Kardinal Meisner

30.04.2009

Uni-Delegation zu Gast bei Kardinal Meisner

Treffen im Maternushaus des Erzbistums Köln (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ulrich Heinen, Dekan des Fachbereichs Design und Kunst, Soziologe Prof. Dr. Martin Endreß, Joachim Kardinal Meisner, Dr. Johannes Bunsch, persönlicher Referent des Rektors, Industrial-Designer Prof. Martin Topel, Prof. Dr. Peter Wiesen, Dekan des Fachbereichs Mathematik und Naturwissenschaften, und Rektor Prof. Dr.Lambert T. Koch. Treffen im Maternushaus des Erzbistums Köln (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ulrich Heinen, Dekan des Fachbereichs Design und Kunst, Soziologe Prof. Dr. Martin Endreß, Joachim Kardinal Meisner, Dr. Johannes Bunsch, persönlicher Referent des Rektors, Industrial-Designer Prof. Martin Topel, Prof. Dr. Peter Wiesen, Dekan des Fachbereichs Mathematik und Naturwissenschaften, und Rektor Prof. Dr.
Lambert T. Koch.
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Foto Maren Wagner

Auf Einladung des Erzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner, war eine Delegation der Bergischen Universität mit rund 20 Professoren, Mitarbeitern und Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch an der Spitze zu Gast im Kölner Maternushaus. Die Wuppertaler trafen dort nicht nur mit Kardinal Meisner zusammen, sondern diskutierten mit Hochschullehrern der Universität Bonn über Thesen von Papst Benedikt XVI.

Kardinal Meisner richtete den Universitätsangehörigen aus Bonn und Wuppertal Grüße des Papstes aus und betonte die Bedeutung des Dialogs zwischen Kirche und Universität, Glaube und Wissenschaft. Die Treffen mit den Hochschulen seien eine gute Tradition: „Unser Dialog, in dessen Mittelpunkt die bleibende Suche nach Wahrheit und Sinn steht, muss in Gang gehalten werden.“ Kardinal Meisner dankte außerdem den Hochschulseelsorgern für ihr pastorales Engagement.

In einem Vortrag zum Thema „Suche nach Gott als Integral oder Hindernis von Wissenschaft und Kultur?“ führte Prof. Dr. Karl-Heinz Menke, Seminar für Dogmatik und Theologische Propädeutik der Universität Bonn, die Professoren und Mitarbeiter verschiedenster Fachrichtungen – u.a. Geisteswissenschaftler, Juristen, Naturwissenschaftler und Designer – in Positionen und Thesen von Papst Benedikt XVI. ein. Im Mittelpunkt standen Joseph Kardinal Ratzinger und Jürgen Habermas als Kritiker der autonomen Vernunft, die Bedeutung der Theologie an den Universitäten, der Gottesbegriff der abrahamitischen Religionen und die Regensburger Fragen des Papstes. In den Gesprächen zeigten sich die Wuppertaler Professoren und Mitarbeiter beeindruckt von der Diskussion dieser Themen aus der Sicht verschiedenster wissenschaftlicher Disziplinen.

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