Sicherheitstechnik zum neuen europäischen Chemikalienrecht

09.07.2009

Sicherheitstechnik zum neuen europäischen Chemikalienrecht

Industrieexperten im Hörsaal: (v.l.n.r.) Dr. Volker J. Soballa, Dr. Astrid Dorfer und Dr. Wolfgang Leonhardt (EVONIK) sowie Prof. Dr.-Ing. Anke Kahl. Industrieexperten im Hörsaal: (v.l.n.r.) Dr. Volker J. Soballa, Dr. Astrid Dorfer und Dr. Wolfgang Leonhardt (EVONIK) sowie Prof. Dr.-Ing. Anke Kahl. Klick auf das Foto: Größere Version
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Foto Michael Mutzberg

Seit dem 1. Juni 2007 gilt das europäische Chemikalienrecht REACH (Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals/Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien), das neue Betätigungsfelder für Sicherheitsingenieure eröffnet. Um den Wissenstand ihrer Studierenden zum Thema aktuell und praxisnah zu erweitern, veranstaltete die Fachgruppe Sicherheitstechnik/Arbeitssicherheit unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Anke Kahl in Zusammenarbeit mit der EVONIK Industries AG, Essen, einen Thementag, zu dem über 100 Studierende ins Gästehaus auf den Campus Freudenberg kamen.

Die REACH-Verordnung regelt die Herstellung, das Inverkehrbringen und den Umgang mit Industriechemikalien. Mit der europaweit geltenden Verordnung wurde das Chemikalienrecht zentralisiert, vereinfacht und völlig neu geregelt. Um die umfangreichen Anforderungen zu erfüllen, die das Inverkehrbringen von Industriechemikalien mit sich bringt, suchen Industrie, klein- und mittelständische Unternehmen, spezialisierte Beratungsunternehmen, aber auch Bundesbehörden wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund – mit der die Bergische Universität vor kurzem einen Kooperationsvertrag geschlossen hat – Fachexperten mit REACH-Kenntnissen.

Prof. Anke Kahl: „Aus diesem Bedarf hat sich ein neues, mittlerweile auch international angesehenes Betätigungsfeld für unsere Absolventen entwickelt. Unser Thementag hat die Studierenden der Sicherheitstechnik auf den erforderlichen Wissensstand rund um REACH gebracht.“

Neben Prof. Anke Kahl referierten Dr. Volker J. Soballa, Dr. Astrid Dorfer sowie Dr. Wolfgang Leonhardt von EVONIK Industries.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Anke Kahl
Telefon 0202/439- 2053
E-Mail akahl@uni-wuppertal.de

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