Prof. Rudolf Schoofs gestorben

03.08.2009

Prof. Rudolf Schoofs gestorben

Rudolf Schoofs inseinem Atelier. Rudolf Schoofs in
seinem Atelier.
Foto Hanspeter Nacke

Rudolf Schoofs, Maler und ehemaliger Professor an der früheren Werkkunstschule Wuppertal und bis 1975 im Fachbereich Design der Bergischen Universität tätig, ist im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit in Stuttgart gestorben. Das teilte sein Wuppertaler Galerist Hanspeter Nacke mit. Schoofs zählt zu den namhaften deutschen Künstlern der Nachkriegszeit.

Von 1952 bis 1954 hatte Rudolf Schoofs bei dem früheren Bauhaus-Meister Georg Muche in Krefeld studiert, danach arbeitete er als dessen Assistent. Zunächst unterrichtete er dann an der Staatlichen Werkkunstschule in Kassel, ab 1961 an der Werkkunstschule Wuppertal, einer der Vorgängereinrichtungen der Bergischen Universität. 1975 ging Prof. Schoofs zunächst an die Kunstakademie nach Karlsruhe, ein Jahr später - bis zu seiner Emeritierung - an die Kunstakademie Stuttgart.

Für sein Werk, das er in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zeigte, erhielt Schoofs zahlreiche Preise, so 1969 den Von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal und 1991 den Kulturpreis seiner niederrheinischen Heimatstadt Goch. Seit seinem Fortgang nach Baden-Württemberg war er mehrfach mit Einzel- und Gruppenausstellungen in Wuppertal vertreten. 1977 war er Teilnehmer der documenta. Seit 1994 wurde sein Werk von der Wuppertaler Galerie Epikur vertreten.

www.galerie-epikur.de
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