Internationale Sommerschule zur Umweltforschung

21.08.2009

Internationale Sommerschule zur Umweltforschung

Abwasserprobleme und der Einfluss von Feinstaubpartikeln auf Pflanzen waren nur zwei der Themen einer internationalen Sommerschule, die zum zweiten Mal von Wuppertaler Professoren und Mitarbeitern aus Fachgebieten der Biologie, Chemie, Physik und Sicherheitstechnik in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich und Aqua System, Wuppertal, veranstaltet wurde. Die zweiwöchige Sommerschule für japanische und deutsche Studierende bot spannende Vorträge, Experimente und Exkursionen zur Umweltforschung und oxidativen Prozessen auf der Erde und in der Atmosphäre.

Sieben Studentinnen der Universität Tokyo besuchten gemeinsam mit Wuppertaler Chemie- und Physik-Studierenden Vorträge über theoretische Grundlagen der Pflanzenbiochemie, Chemie und Physik. In den Uni-Laboren auf dem Campus Grifflenberg experimentierten sie in biochemischen, chemischen, physikalischen und technischen Arbeitsgruppen und erlebten live mit, wie Wissenschaftler aus verschiedenen Fächern kooperieren, um gemeinsam wissenschaftliche Probleme zu lösen. Außerdem erfuhren die Studierenden viel über ihre berufliche Zukunft in den Naturwissenschaften.

Die neu gewonnenen Kenntnisse und Ergebnisse ihrer eigenen Experimente konnten die Studierenden bei verschiedenen Exkursionen vertiefen. Auf dem Programm standen ein Klärwerk, die Luftmessstation am Loher Kreuz, aber auch der Kölner Dom, wo bei einem Rundgang die Erosions-Schäden in Augenschein genommen werden konnten.

Zum Ende der Sommerschule erhielten die Studierenden – nach bestandenem Test – ein Abschluss-Zertifikat. Organisatorin Dr. Helga Mölleken: „Die Sommerschule war ein voller Erfolg und beweist die tolle Zusammenarbeit zwischen unseren Fachgebieten. Die Studenten haben viel gelernt und waren begeistert von der Möglichkeit, gemeinsam zu experimentieren.“

Blick ins Uni-Labor: Dipl.-Chem. Volker Wulf erklärt die Entfärbung von Reaktivfarbstoffen durch Ozon in einem Blasensäulenreaktor. Blick ins Uni-Labor: Dipl.-Chem. Volker Wulf erklärt die Entfärbung von Reaktivfarbstoffen durch Ozon in einem Blasensäulenreaktor.Foto Friederike von Heyden

Beteiligte Professoren und Wissenschaftliche Mitarbeiter waren Prof. Dr. Hans-Josef Altenbach (Organische Chemie), Prof. Dr. Thorsten Benter (Physikalische Chemie), Prof. Dr. Siegmar Gäb und Dr. Marc Constapel (Analytische Chemie), Dr. Helga Mölleken (Botanik – Physiologische Chemie der Pflanzen), Prof. Dr.-Ing. Eberhard Schmidt (Sicherheitstechnik/Umweltschutz), Prof. Dr. Ralf Koppmann und Prof. Dr. Michael Volk (Atmosphärenphysik) sowie Prof. Dr. Gregor Tyrchan (Aqua System) und Priv. Doz. Dr. Jürgen Wildt (Forschungszentrum Jülich).

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