Podiumsgespräch über Paul Pörtner

29.10.2009

Ein fast vergessener Wuppertaler

Podiumsgespräch über Paul Pörtner

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "50 Jahre Fünfziger" veranstaltet Prof. Dr. Andreas Meier, Germanist an der Bergischen Universität, am kommenden Donnerstag, 5. November, ein Podiumsgespräch über Paul Pörtner. In der Galerie OLGA – Raum für Kunst erzählt der Wuppertaler Autor Karl Otto Mühl über seinen Künstler-Kollegen und langjährigen Freund Paul Pörtner und das Wuppertal der 1950er Jahre.

Paul Pörtner, 1925 in Elberfeld geboren, gestorben 1984 in München, war (Hörspiel-) Autor, Übersetzer, Regisseur, Dramaturg und Publizist. Er lebte und und arbeitete im Wuppertal der 40er und 50er Jahre: Als Mitbegründer der Wuppertaler Künstlergemeinschaft "Der Turm" unterhielt er zahlreiche Kontakte zu französischen Künstlern und war enger Vertrauter des noch heute in Wuppertal lebenden Schriftstellers Karl Otto Mühl.

1967 erhielt Paul Pörtner den von der Heydt-Kulturpreis, mit dem die Stadt Wuppertal das Lebenswerk herausragender Künstler auszeichnet. Paul Pörtner setzte sich vor allem in seinen autobiografisch geprägten Arbeiten "Gestern" und "Einkreisungen eines dicken Mannes" mit dem Wuppertaler Milieu auseinander.

Karl Otto Mühl erhielt den von der Heydt-Kulturpreis 1976. Er ist Autor zahlreicher Dramen, Romane, Gedichte und Kinderbücher. 2005 veröffentlichte er den autobiografisch geprägten Roman "Nackte Hunde" (NordPark Verlag, Wuppertal). Dort tritt in der Figur des Paul Peuster auch sein Freund Paul Pörtner auf.

www.50jahrefuenfziger.de

 

Termin: 5.11. 19 Uhr, Ort: Galerie OLGA – Raum für Kunst, Ludwigstraße 14, Wuppertal.

nächste

Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2009/1029_poertner.html