Physiker Dr. Jens Oberheide geht als Professor nach South Carolina

25.01.2010

Physiker Dr. Jens Oberheide geht als Professor nach South Carolina

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Foto Maren Wagner

Privatdozent Dr. Jens Oberheide, Atmosphärenphysiker an der Bergischen Universität, hat einen Ruf auf eine Professur an die Clemson University, Clemson, South Carolina (USA), angenommen.

Die renommierte amerikanische Forschergruppe am Department of Physics and Astronomy, School of Atmospheric and Space Physics, untersucht die Atmosphäre vor allem in Höhen zwischen 50 und 150 km (Mesosphäre und untere Thermosphäre) mit Höhenforschungsraketen sowie mit bodengestützten Experimenten wie Radar und Lidar zur Langzeitbeobachtung. Dr. Oberheide wird dort seine bisher in Wuppertal durchgeführten Forschungen über die Hochatmosphäre mit der Nutzung von Satellitendaten und Modellrechnungen fortsetzen.

Jens Oberheide hat an der Universität Hannover Physik studiert und im Jahr 2000 an der Bergischen Universität Wuppertal im Rahmen des Weltraumprojektes CRISTA bei em. Prof. Dr. DIRK OFFERMANN mit einer Arbeit über Messungen und Modellierungen von Gezeiten in der mittleren Atmosphäre promoviert.

Nach einem zweijährigen Postdoc-Aufenthalt am National Center for Atmospheric Research in Boulder, Colorado (USA) kehrte er an die Universität Wuppertal zurück. Im Jahre 2007 habilitierte er sich im Fach Experimentalphysik. Im letzten Jahr wurde Dr. Oberheide als Koordinator einer Arbeitsgruppe in den Programmausschuss des internationalen Forschungsprogramms zur Klimaforschung CAWSES (Climate and Weather of the Sun-Earth System) berufen. Seine Fähigkeit, Wissenschaft auch anschaulich zu vermitteln, hat Dr. Oberheide u.a. bei den Kinderforschertagen an der Bergischen Universität mit spannenden Vorlesungen gezeigt.

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2010/0125_oberheide.html