Forschungsstipendium der Gerda Henkel Stiftung für Prof. Ewald Grothe

27.01.2010

Forschungsstipendium der Gerda Henkel Stiftung für Prof. Ewald Grothe

Prof. Dr. Ewald Grothe, Historiker, hat ein Forschungsstipendium der Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf, erhalten. Die Förderungen der Gerda Henkel Stiftung gelten den historischen Geisteswissenschaften, vorrangig der Geschichtswissenschaft.

Der Wuppertaler Neuzeithistoriker Prof. Grothe erhält die Förderung, um den Briefwechsel zwischen dem berüchtigten NS-„Kronjuristen“ Carl Schmitt (1888-1985) und seinem Meisterschüler und bekannten Verfassungshistoriker Ernst Rudolf Huber (1903-1990) herauszugeben. Die in Koblenzer und Düsseldorfer Archiven aufbewahrte Korrespondenz der beiden Gelehrten umfasst mehr als 220 Briefe und Karten aus den Jahren 1926 bis 1981; sie gilt als eine zentrale Quelle zur Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Grothe hat in seiner 2005 erschienenen Habilitationsschrift („Zwischen Geschichte und Recht. Deut-sche Verfassungsgeschichtsschreibung 1900-1970“) als erster Historiker den Briefwechsel in Teilen auswerten können und hat als Schwerpunkt den Grenzbe-reich Geschichts-/Rechtswissenschaft.

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2010/0127_grothe.html