Bafög-Chefin Annegret Grevé im Ruhestand

09.03.2010

Bafög-Chefin Annegret Grevé im Ruhestand

Annegret Grevé mit HSW-Geschäftsführer Fritz Berger (links) und dem Vorsitzenden des HSW-Verwaltungsrates, Gerd Scholz. Annegret Grevé mit HSW-Geschäftsführer Fritz Berger (links) und dem Vorsitzenden des HSW-Verwaltungsrates, Gerd Scholz.Foto Friederike von Heyden

Die Abteilungsleiterin für Studienfinanzierung des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal, Annegret Grevé, tritt in den Ruhestand. Seit 1992 war sie als Bafög-Sachbearbeiterin beim HSW tätig, seit 2003 als Abteilungsleiterin. Von 1993 bis 2008 war sie zudem Vorsitzende des HSW-Personalrates und vertrat die Interessen der HSW-Mitarbeiter von 1993 bis 2009 im HSW-Verwaltungsrat.

Als Abteilungsleiterin des „Bafög-Amtes“ zeichnete Annegret Grevé verantwortlich für eine Fördersumme von mehr als 12 Millionen Euro pro Jahr, verteilt auf etwa 3300 geförderte Studentinnen und Studenten. Unter ihrer Leitung zählte das Wuppertaler „Bafög-Amt“ laut einer Umfrage des Deutschen Studentenwerks bundesweit zu den drei Studentenwerken mit der schnellsten Bearbeitung komplizierter Bafög-Anträge.

HSW-Geschäftsführer Fritz Berger: „Abteilungsleiterin für Studienfinanzierung war für Annegret Grevé der Traumjob, und sie war auf diesem Posten eine Traum-Besetzung, denn hier konnte Sie ihren klugen Kopf und ihr soziales Herz absolut in Einklang bringen.“ Besonders Studenten aus Entwicklungsländern lagen ihr am Herzen. Die scheinbar aussichtlosesten Fälle erklärte sie zur Chefsache, und wenn eines ihrer Sorgenkinder Examen machte, kam dieses oft noch persönlich bei ihr vorbei, um sich zu verabschieden.

Anne Grevé war viele Jahre lang auch in der Wuppertaler Kommunalpolitik engagiert. So gehörte sie 15 Jahre lang – bis 2004 – dem Rat der Stadt Wuppertal an, war dort Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und im Kulturausschuss Sprecherin der SPD-Fraktion.

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