Internationale Tagung über bilingualen Spracherwerb

26.04.2010

Wenn sich zwei Muttersprachen gegenseitig beeinflussen

Internationale Tagung über bilingualen Spracherwerb

Bei Kindern, die von Geburt an zwei Sprachen lernen, können sich beide „Erstsprachen“ gegenseitig beeinflussen. Vom 27. bis 29. Mai findet an der Bergischen Universität eine internationale Tagung der romanistischen Sprachwissenschaft zu diesem Thema statt.

In den letzten Jahren wurde die Frage, warum während des bilingualen Erstspracherwerbs einige grammatische Bereiche mehr, andere weniger für den Spracheneinfluss anfällig sind, intensiv diskutiert. Beim 16. Wuppertaler Linguistischen Kolloquium werden verschiedene Hypothesen in Bezug auf den Spracheneinfluss geprüft. Sprachliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sollen zeigen, welche Faktoren – Grammatik, Sprachdominanz oder die Sprachkombination – den Spracheneinfluss begünstigen.

Auf der Tagung werden Untersuchungen zum Thema Spracheneinfluss sowie Analysen der Strukturen in verschiedenen Sprachkombinationen (Niederländisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Schwedisch und Deutsch) präsentiert. Rund 20 Forscher aus den USA, Kanada, Spanien, Holland, Argentinien, Schweden, England und Italien halten Vorträge zu den verschiedenen grammatischen Bereichen.

Die Veranstaltung („Languages in Contact: Crosslinguistic influence on different grammatical domains in bilingual first language acquisition“) im Gästehaus der Universität auf dem Campus Freudenberg richtet sich an alle sprachwissenschaftlich Interessierten.

www.lic.uni-wuppertal.de


Kontakt
:
Prof. Dr. Natascha Müller
Telefon 0202/439-2160
E-Mail nmueller@uni-wuppertal.de

Dr. Lastenia Arencibia Guerra
Telefon 0202/439-2960
E-Mail arencibi@uni-wuppertal.de

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