Delegation aus Kaliningrad zu Gast

17.06.2010

Delegation aus Kaliningrad zu Gast

Gedankenaustausch auf dem Campus Grifflenberg (v.l.n.r.): Christian Welscher, Koordinator Europainstitut Kaliningrad, Dr. Anatoly V. Zagorodny, Direktor des Europainstituts, Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Olga Sieben, studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Paul J.J. Welfens, Andrea Bieck, Prof. Dr. Victor E. Ivanov, Rektor der Kaliningrader Staatlichen Technischen Universität, Prof. Dr. Dr.h.c. Winfried Böttcher, Wissenschaftlicher Leiter des EIKM, und Prof. Dr. Franz Knipping. Gedankenaustausch auf dem Campus Grifflenberg (v.l.n.r.): Christian Welscher, Koordinator Europainstitut Kaliningrad, Dr. Anatoly V. Zagorodny, Direktor des Europainstituts, Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Olga Sieben, studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Paul J.J. Welfens, Andrea Bieck, Prof. Dr. Victor E. Ivanov, Rektor der Kaliningrader Staatlichen Technischen Universität, Prof. Dr. Dr.h.c. Winfried Böttcher, Wissenschaftlicher Leiter des EIKM, und Prof. Dr. Franz Knipping.Foto Maren Wagner

2007 hatten die Kaliningrader Staatliche Technische Universität und die Bergische Universität Wuppertal einen Kooperationsvertrag geschlossen. Eine Delegation aus Kaliningrad mit Rektor Prof. Dr. Victor E. Ivanov an der Spitze war jetzt zu Gast in Wuppertal. Die TU Kaliningrad hat zurzeit in 42 Fachrichtungen über 7.500 Studierende.

Kern der Kooperation ist der Austausch von Studierenden, die jeweils ein Semester in Kaliningrad und ein Semester in Wuppertal absolvieren können. Sie können zwei nationale Abschlüsse erwerben, das russische Diplom im Studiengang „Europastudien“ sowie den weltweit anerkannten Master of Arts im Wuppertaler Studiengang „Europäistik“.

Das nach dem Publizisten und Osteuropa-Experten Klaus Mehnert (1906–1984) benannte Europainstitut der TU Kaliningrad bietet den russlandweit einzigen deutschsprachigen postgradualen Weiterbildungsstudiengang an. Der einjährige Studiengang „Europastudien“ richtet sich an Absolventen aller universitären Studiengänge aus allen Ländern. Ziel des Studiums ist es, den Studierenden einen intensiven Einblick in historische, politische, ökonomische, rechtliche, soziale und kulturelle Aspekte des heutigen Europas zu vermitteln. Dabei stehen die Beziehungen Europas zu Russland im Vordergrund. Nach Abschluss des ersten Semesters können die Studierenden ihr Studium an der Bergischen Universität im Rahmen des Masterstudiengangs Europäistik vertiefen.

Zum Sommersemester 2009 hatten die ersten 14 Studierenden des Europainstituts Klaus Mehnert ihr Studium in Wuppertal aufgenommen, zu Beginn des laufenden Sommersemesters kamen weitere 14 hinzu.

Beim Treffen an der Bergischen Universität diskutierten Prof. Ivanov, Prof. Dr. Dr.h.c. Winfried Böttcher, Wissenschaftlicher Leiter des Europainstituts, Dr. Anatoly V. Zagorodny, Direktor des Europainstituts und Leiter des Auslandsamtes der TU Kaliningrad, Christian Welscher, Koordinator des Europainstituts, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, der Wuppertaler Europa-Experte Prof. Dr. Franz Knipping, zugleich Studiengangsbeauftragter „Europäistik“, und Andrea Bieck, Leiterin des Akademischen Auslandsamts der Bergischen Universität, Perspektiven der Weiterentwicklung der deutsch-russischen Kooperation.

www.europastudien-kaliningrad.de
nächste

Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2010/0617_kaliningrad.html