Philosoph Prof. Klaus Held legt Werk zur Phänomenologie der politischen Welt vor

09.09.2010

Philosoph Prof. Klaus Held legt Werk zur Phänomenologie der politischen Welt vor

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Prof. Dr. Klaus Held, emeritierter Philosoph der Bergischen Universität und ehemaliger Prorektor, hat eine neuartige Grundlegung der politischen Philosophie veröffentlicht. Sie stützt sich auf Gedanken von Hannah Arendt und auf die Methode der von Edmund Husserl begründeten und von Martin Heidegger erneuerten Phänomenologie des 20. Jahrhunderts. Prof. Held gehört zu den international führenden Vertretern dieser Richtung der Philosophie.

Prof. Helds Buch „Phänomenologie der politischen Welt“ erklärt im ersten Teil, wie durch die Erfindung und Einführung der Demokratie im Athen des 5. vorchristlichen Jahrhunderts zum ersten Mal in der Geschichte eine politische Welt entstand und welches ihre bis heute gültigen Hauptmerkmale sind. Die wichtigste Rolle spielt dabei nach Held die politische Meinungsfreiheit. Der zweite Teil des Buches zeigt an einigen Musterbeispielen, wie die politische Welt schon in der Antike von den Philosophen fehlinterpretiert wurde (Platon) oder in ihren Augen sogar völlig ihre Bedeutung für die menschliche Existenz verlor (Epikur). Im dritten Teil verfolgt Prof. Held die für die Gegenwart schicksalhafte problematische Wiederentdeckung der politischen Welt in der Neuzeit auf dem Weg von Machiavelli bis Karl Marx.

(Klaus Held: Phänomenologie der politischen Welt: Reihe New Studies in Phenomenology - Neue Studien zur Phänomenologie, Band 7; Peter Lang Verlagsgruppe, Frankfurt, Berlin, Bern, Brüssel, New York, Oxford, Wien, 2010; 331 Seiten, 57,80 EURO.)

Kontakt:
Prof. Dr. Klaus Held
Telefon 0202/42 80 81
E-Mail held@uni-wuppertal.de

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