Neue Workshops für Tutoren

04.10.2010

Fit fürs Tutorium

Neue Workshops für Tutoren

Drei Trainer führen das Schulungsprogramm für Tutoren an der Bergischen Uni durch (v.l.n.r.): Pascal Biesenbach, Wuppertaler Lehramtsstudent mit den Fächern Englisch und Geschichte, Dennis Sawatzki, selbstständiger Trainer und Coach, sowie Dipl.-Ök. Stefan Gladbach, Doktorand im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, mit der Qualitätsbeauftragten für Fort- und Weiterbildung, Julia Maria Mönig. Drei Trainer führen das Schulungsprogramm für Tutoren an der Bergischen Uni durch (v.l.n.r.): Pascal Biesenbach, Wuppertaler Lehramtsstudent mit den Fächern Englisch und Geschichte, Dennis Sawatzki, selbstständiger Trainer und Coach, sowie Dipl.-Ök. Stefan Gladbach, Doktorand im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, mit der Qualitäts-
beauftragten für Fort- und Weiterbildung, Julia Maria Mönig.

Seit 1991 gibt es an der Bergischen Universität studentische Tutorien. Die Tutoren vermitteln nicht nur fachspezifische Inhalte an ihre Kommilitonen, sondern auch Strategien für das selbstständige Arbeiten und helfen bei der Klausurvorbereitung. Um die Tutoren für ihre vielfältigen Aufgaben umfassend zu qualifizieren, entwickelte die Bergische Uni 1997 auf Initiative der Studienberaterin Dipl.-Psych. Ulrike Leonhardt ein Schulungs- und Weiterbildungsprogramm. 2007 wurde das Programm von der Zentralen Studienberatung in Zusammenarbeit mit dem Uniservice Qualität in Studium und Lehre (QSL) erweitert. Seit 2009 veranstaltet das Zentrum für Graduiertenstudien (ZGS) das Schulungsprogramm. Im kommenden Wintersemester werden zwei zusätzliche Workshops angeboten.

Das Wuppertaler Schulungsprogramm für Tutoren besteht aus drei Modulen: Im Basismodul werden didaktische Grundlagen vermittelt, im Aufbaumodul Kenntnisse in speziellen Teilbereichen vertieft und im Reflexionsmodul besuchen die Teilnehmer gegenseitig ihre Tutorien und absolvieren Reflexionssitzungen mit einem Trainer. Die Tutoren erkennen dabei – u.a. durch Simulationen, Videoanalysen und professionelles Feedback – eigene Stärken und Schwächen.

Im Wintersemester vermittelt ein speziell entwickelter Workshop den Tutoren Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für ihre Tätigkeit während der Orientierungsphase. In einem weiteren zusätzlichen Workshop unter Leitung von Dilek Gürsoy-Posse, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Graduiertenstudien, geht es um das Thema „Interkulturelle Kompetenz“ mit dem Ziel, interkulturelle Prozesse und daraus resultierende Handlungsmöglichkeiten für Tutoren zu verdeutlichen.

Das Schulungsprogramm richtet sich an Tutoren ohne oder mit nur wenig didaktischen Erfahrungen. Julia Maria Mönig, Qualitätsbeauftragte für die Fort- und Weiterbildung der wissenschaftlich und künstlerisch Beschäftigten an der Bergischen Uni: „Tutoren, die das Schulungsprogramm absolviert haben, empfehlen es aber auch erfahrenen Tutoren, um Veranstaltungen besser und entspannter planen zu können – mit der Sicherheit, dass am Ende etwas Gutes dabei herauskommt.“ Die Teilnahme am Programm wird mit einem Zertifikat bescheinigt.

2009 gründen acht NRW-Hochschulen das Netzwerk „Tutorienarbeit an Hochschulen“. Verantwortliche für die Tutorienarbeit der Universitäten Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg-Essen, Köln und Wuppertal sowie der Sporthochschule Köln und der Hochschule Niederrhein erarbeiten seitdem (landesweite) Qualitätsstandards für die Weiterentwicklung der Tutorienarbeit und Tutorenqualifizierung.

Anmeldung zu den aktuellen Veranstaltungen des Wuppertaler Schulungsprogramms für Tutorien und weitere Informationen unter www.weiterbildung.uni-wuppertal.de.

Kontakt
Julia Maria Mönig
Zentrum für Graduiertenstudien
Telefon 0202/439-2702
E-Mail moenig@uni-wuppertal.de

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