Das war der Tag der Forschung in Remscheid

16.11.2010

Das war der Tag der Forschung in Remscheid

Wie Luftschadstoffe durch Titandioxid zu harmlosen Substanzen abgebaut werden, beschrieb Luftchemiker Prof. Dr. Peter Wiesen. Wie Luftschadstoffe durch Titandioxid zu harmlosen Substanzen abgebaut werden, beschrieb Luftchemiker Prof. Dr. Peter Wiesen.

(Aktualisiert 17.11.2010) Erstmalig fand am vergangenen Samstag der Tag der Forschung in Remscheid statt. Im Mittelpunkt standen Themen aus der Chemie und Biologie.

Die Wuppertaler Wissenschaftler erklärten den Besuchern im Remscheider Allee-Center u.a., wie Titandioxid Autoabgase abbaut und wie man mit Knallgas einen Motor betreiben kann. Gesundheitsbewusste konnten sich darüber informieren, aus welchen Inhaltsstoffen traditionelle Chinesische Medizin besteht und wie Pilze das Immunsystem stärken.

Auch Mitmachaktivitäten für Groß und Klein standen auf dem Programm. So fanden sich die Besucher am Stand der Biologie Auge in Auge mit gefährlich aussehenden „Gespenstschrecken“ wieder. Diese zeigten sich jedoch als sehr sanftmütige Wesen, ließen sich bereitwillig auf die Hand nehmen und streicheln.

Eine scharfe Wirkung auf die Geschmacksnerven der Besucher hatten die verschiedenen Chilisorten am Stand der Lebensmittelchemiker.  Im Rahmen einer Verkostung erfuhren die Remscheider, dass der Wirkstoff Capsicin nicht nur in Würzmitteln, sondern auch zu Heilzwecken (z. B. in Wärmepflastern) eingesetzt wird.

Dr. Peter Jonk, Leiter der Wissenschaftstransferstelle und verantwortlich für die Organisation der Ausstellung, zeigte sich sehr zufrieden: „Am Wochenende besuchen im Schnitt bis zu 50.000 Besucher das Einkaufszentrum. Natürlich sind nicht alle an unseren Ständen stehengeblieben, aber selbst diejenigen, die nur im Vorbeigehen einen Blick auf unsere Präsentationen geworfen haben, konnten sehen, welch innovative Forschung an der Bergischen Universität durchgeführt wird. Wir haben uns über die große Resonanz der Remscheider Bevölkerung sehr gefreut.“

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