Moskauer Ehrendoktor für ehemaligen Wuppertaler Prof. Helmut Dosch

30.11.2010

Moskauer Ehrendoktor für ehemaligen Wuppertaler Prof. Helmut Dosch

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Der ehemals an der Bergischen Universität tätige Physiker Prof. Dr. Helmut Dosch, heute Vorsitzender des Direktoriums des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in Hamburg, ist in Moskau als erster Ausländer mit der Ehrendoktorwürde des Kurtschatow-Instituts ausgezeichnet worden. Der Wissenschaftler habe sich im Bereich der Synchrotronstrahlung große Verdienste erworben, zitierte die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass aus der Begründung. Zudem habe sich Prof. Dosch, der laut dpa nun ein Arbeitszimmer in Moskau erhält, um die deutsch-russischen Beziehungen verdient gemacht.

Erst im April dieses Jahres hatte Prof. Dosch für seine bahnbrechenden Arbeiten zur oberflächensensitiven Röntgenstreuung die Röntgenplakette der Stadt Remscheid 2010 erhalten. Sie war ihm bei einer Feierstunde in der Aula des Städtischen Röntgen-Gymnasiums überreicht worden.

Prof. Dosch war 1993 an die Bergische Universität berufen worden. Vier Jahre später wechselte er an die Universität Stuttgart und wurde dort zugleich Direktor des Max-Planck-Instituts für Metallforschung.

Seit März 2009 steht er an der Spitze von DESY, einem der weltweit führenden Beschleunigerzentren zur Erforschung der Materie. DESY entwickelt, baut und nutzt Beschleuniger und Detektoren für die Forschung mit Photonen und die Teilchenphysik. Wuppertaler Physiker unterhalten seit langem enge wissenschaftliche Beziehungen zu DESY.

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