Zu Gast bei Wissenschaftsministerin Svenja Schulze

12.11.2010

Zu Gast bei Wissenschaftsministerin Svenja Schulze

Auf Initiative des Wuppertaler Landtagsabgeordneten Dietmar Bell (SPD) trafen sich am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. An dem Gespräch nahmen auch teil Prof. Dr. Rainer Wieland, Vorstandsvorsitzender des Bergischen Kompetenzzentrums für Gesundheitsmanagement und Public Health in der Bergischen Universität, Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal-Institutes, sowie die Bergischen SPD-Landtagsabgeordneten Josef Neumann und Iris Preuß-Buchholz.

Gedankenaustausch im Landtag (v.l.n.r.): Prof. Dr. Rainer Wieland, Dietmar Bell, MdL, Ministerin Svenja Schulze, Josef Neumann, MdL, Iris Preuß-Buchholz, MdL, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts. Gedankenaustausch im Landtag (v.l.n.r.): Prof. Dr. Rainer Wieland, Dietmar Bell, MdL, Ministerin Svenja Schulze, Josef Neumann, MdL, Iris Preuß-Buchholz, MdL, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts.

Svenja Schulze erläuterte ihren Wuppertaler Gästen die neuen hochschulpolitischen Akzente der rot-grünen Landesregierung: Nicht nur technologische Innovationen, sondern gerade auch innovative Aspekte der Förderung des sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft sowie einer nachhaltigen Umweltentwicklung seien zentrale Herausforderungen für künftige Forschungsanstrengungen.

Rektor Koch stellte das Profil der Bergischen Universität mit ihren strategischen Zielsetzungen und jüngeren Erfolgen in Lehre, Forschung und Transfer vor. Als Beispiel gelungener regionaler Verankerung der Universität wurde das Bergische Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health (BKG) hervorgehoben - gegründet als neuer „Think Tank“ und Projektpartner der Bergischen Gesundheitswirtschaft. Hier sei es gelungen, so Prof. Wieland, Ressourcen der Region und der Hochschule gewinnbringend miteinander zu verknüpfen.

Als weitere inhaltliche Schwerpunktsetzung der Universität, die in besonderer Weise an Standort-Kompetenzen anknüpfe, stellte Rektor Koch den interdisziplinären Bereich „Umwelt, Engineering und Sicherheit“ vor. Hier arbeiten das Wuppertal-Institut und die Bergische Universität gemeinsam daran, ein zukunftsweisendes Forschungsprofil mit Strahlkraft weit über den Bergischen Einzugsbereich hinaus zu entwickeln.

Die Wissenschaftsministerin signalisierte nicht nur Interesse, sondern sagte auch zu, diesen Prozess konstruktiv begleiten zu wollen. Sie kündigte darüber hinaus an, der Wuppertaler Hochschule spätestens im Frühjahr 2011 einen Besuch abzustatten.

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