Neubau auf dem Grifflenberg

26.01.2011

Architektenwettbewerb gelaufen

Neubau auf dem Grifflenberg

Das preisgekrönte Modell des Architekturbüros SOP Architekten, Düsseldorf: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Böhme, Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW, Düsseldorf (links), mit Dr. Roland Kischkel, Kanzler der Bergischen Universität. Das preisgekrönte Modell des Architekturbüros SOP Architekten, Düsseldorf: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Böhme, Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW, Düsseldorf (links), mit Dr. Roland Kischkel, Kanzler der Bergischen Universität.Fotos Michael Mutzberg

Die Bergische Universität Wuppertal bekommt auf dem Campus Grifflenberg an der Gaußstraße einen Neubau für die Fächer Chemie und Biologie sowie für Teile der Ingenieurwissenschaften. Heute hat ein Preisgericht über den vom Bau- und Liegen-
schaftsbetrieb NRW (BLB NRW) ausgelobten zweiphasigen Generalplanerwettbewerb entschieden. Danach hat das Architekturbüro SOP Architekten GmbH, Düsseldorf, den mit 80.000 Euro dotierten 1. Preis erhalten. Die Entscheidung der Jury war einstimmig. Der 2. Preis (Preisgeld 52.000 Euro) ging an BFR LAB Architekten, Köln, und der 3. Preis (38.000 Euro) an Hascher + Jehle Planungsgesellschaft mbH, Berlin. Die Nutzfläche des Neubaus, der auf der bisher unbebauten Fläche zwischen Max-Horkheimer-Straße und Gaußstraße entstehen soll, wird über 16.200 Quadratmeter aufweisen. Die Kostenobergrenze von 53 Mio. Euro für die Baukosten darf nicht überschritten werden.

Die Teilnehmer des Architektenwettbewerbs sollten Lösungsvorschläge erarbeiten, die den Neubau als repräsentatives Auftaktgebäude an der Gaußstraße darstellen. Die zahlreichen Institutsbereiche benötigen eine flexible und vielschichtige Nutzungsstruktur. Ziel des BLB NRW als Bauherr ist die Minimierung der Lebenszykluskosten und eine Erhöhung der Energieeffizienz.

Beteiligt hatten sich 13 Büros. Davon waren anonym in einer Jurysitzung im November fünf Büros für die zweite Phase des Wettbewerbs ausgewählt worden. Der BLB NRW wird mit allen drei Preisträgern über die Realisierung des Bauvorhabens verhandeln.

Der heute preisgekrönte Entwurf zeigt ein Konzept, das der gestellten Aufgabe, ein zeitgemäßes Hochschulgebäude mit überdurchschnittlicher Lebens- und Nutzungsqualität entstehen zu lassen, in besonderer Weise entspricht. Der Neubau besteht aus zwei versetzten Quadern mit einem attraktiven Vorplatz unmittelbar gegenüber dem neuen Hörsaalgebäude.

Innenperspektive des geplanten Neubaus Innenperspektive des geplanten Neubaus

Alle 13 Entwürfe können vom 14. bis 27. Februar 2011, Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr (am 14.02.2011, ab 12.00 Uhr), im Foyer des Gebäudes HA der Bergischen Universität am Campus Haspel, Pauluskirchstraße 7, 42285 Wuppertal, besichtigt werden.

Die Organisation des Verfahrens und die Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten wurde vom Büro Faltin + Sattler, Düsseldorf in enger Abstimmung mit dem BLB NRW, der Hochschule und der Stadt Wuppertal durchgeführt.

Mitglieder der Jury waren Prof. ZvonkoTurkali, Frankfurt (Vorsitz), Ansgar Schulz, Leipzig, Prof. Carl Fingerhuth, Zürich, Gunther Stoldt und Frank Meyer von der Stadt Wuppertal, Heiner Sommer und Brigitte Bourscheidt von der Zentrale des BLB NRW, Prof. Uwe Rotermund, Münster, Dr. Ursula Löffler vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, Wolfgang Ackermann, Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr und Dr. Roland Kischkel, Kanzler der Bergischen Universität.

www.sop-architekten.de
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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2011/0126_neubau.html