Kooperation zwischen Bergischer Universität und Jugendhilfe

17.02.2011

1. Jugendhilfetag in Wuppertal

Kooperation zwischen Bergischer Universität und Jugendhilfe

Sozialpädagoge Prof. Dr. Andreas Schaarschuch, Dekan des Fachbereichs Bildungs- und Sozialwissenschaften, mit den studentischen Mitarbeiterinnen Juliane Wingender und Karina Schlingensiepen sowie Doktorandin Dipl.-Päd.
Romana Dolic. Sozialpädagoge Prof. Dr. Andreas Schaarschuch, Dekan des Fachbereichs Bildungs- und Sozialwissenschaften, mit den studentischen Mitarbeiterinnen Juliane Wingender und Karina Schlingensiepen sowie Doktorandin Dipl.-Päd. Romana Dolic. Fotos Michael Mutzberg

(Aktualisiert 22.02.2011) Zum 1. Jugendhilfetag in Wuppertal trafen sich über 400 Akteure der Jugendhilfe im Hörsaalzentrum auf dem Campus Freudenberg. Veranstalter des Gemeinschaftsprojekts waren freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe in Wuppertal in Kooperation mit der Arbeitseinheit Sozialpädagogik am Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften der Bergischen Universität.

„Der 1. Jugendhilfetag Wuppertal war konzipiert als kommunales Fachforum der erzieherischen Hilfen und ein großer Erfolg“, bilanziert Dr. Gertrud Oelerich, Erziehungswissenschaftlerin an der Bergischen Uni.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vernetzung verschiedener Wuppertaler Akteure der Jugendhilfe aus Praxis und Wissenschaft, die sich und ihre Arbeit an rund 30 Ständen präsentierten.

In mehreren Vorträgen diskutierten Experten zentrale Themen einer modernen Jugendhilfe. Klaus Gerhards von der iD-Agentur Ruhr aus Essen entwarf anhand der Sinus-Milieus ein differenziertes Bild des Aufwachsens von Jugendlichen heute und verwies auf zunehmend prekär werdende Lebensverhältnisse und Armutslagen von Jugendlichen.

Dipl.-Psych. Stephan Ihle aus Wuppertal konzentrierte sich auf die Frage, wie professionelles sozialpädagogisches Handeln die Ressourcen von und für Kinder und Jugendliche stärken aber ggf. auch einschränken kann.

Prof. Dr. Klaus Wolf von der Universität Siegen stellte die aktuelle Frage nach den Wirkungen von Angeboten und Maßnahmen der Jugendhilfe. Er verwies unter Rückgriff auf seine vielfältigen wissenschaftlichen Studien auf Handlungsweisen und organisatorische Strukturen in der Jugendhilfe, die für Kinder und Familien unterstützende aber auch einschränkende Wirkungen haben können.

Einzelheiten zum Programm finden Sie hier (.pdf-Datei).

Kontakt:
Dr. Gertrud Oelerich
Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften
Fach Erziehungswissenschaft / Arbeitseinheit Sozialpädagogik
Telefon 0202/439-2589
E-Mail oelerich@uni-wuppertal.de

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