Frühjahrsschule von Physikern und Philosophen

16.03.2011

Frühjahrsschule von Physikern und Philosophen

Eröffnung der Springschool in Wermelskirchen (v.l.n.r.): Physiker Prof. Dr. Peter Mättig, Bergische Universität, Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Gerard `tHooft (Utrecht), Philosoph Prof. Dr. Gregor Schiemann, Bergische Universität, Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und Philosoph Prof. Dr. Holger Lyre, Universität Marburg. Eröffnung der Springschool in Wermelskirchen (v.l.n.r.): Physiker Prof. Dr. Peter Mättig, Bergische Universität, Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Gerard `tHooft (Utrecht), Philosoph Prof. Dr. Gregor Schiemann, Bergische Universität, Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und Philosoph Prof. Dr. Holger Lyre, Universität Marburg.Foto Herbert Draheim / Wermelskirchener General-Anzeiger

(Aktualisiert 23.03.2011) Wissenschaftler und Studenten aus aller Welt treffen sich ab heute, 16. März, in der Tagungsstätte „Maria in der Aue“ des Erzbistums Köln in Wermelskirchen zu einer Schule über „Physik der Elementarteilchen und Philosophie“. Referenten sind Spitzenwissenschaftler aus Physik, Wissenschaftsgeschichte und Philosophie, darunter der Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Gerard `tHooft (Utrecht), Prof. Dr. Helge Kragh (Aarhus), Präsident der Europäischen Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte, und der Philosoph Prof. Dr. Jeremy Butterfield (Oxford), Fellow der Britischen Akademie. Initiatoren der Springschool sind der Wuppertaler Physiker Prof. Dr. Peter Mättig und Prof. Dr. Gregor Schiemann, Philosoph an der Bergischen Universität. Die Springschool wird um 14.30 Uhr durch den Rektor der Bergischen Universität, Prof. Dr. Lambert T. Koch, eröffnet.

Die physikalisch-philosophische Frühjahrsschule findet vor dem Hintergrund der Großexperimente des „Large Hadron Collider“ (LHC) am Europäischen Zentrum für Teilchenphysik CERN in Genf zu den kleinsten Strukturen der Materie und dem Ursprung des Universums statt. Im Mittelpunkt stehen demzufolge philosophische und wissenschaftshistorische Fragestellungen. Organisatoren der Frühjahrsschule sind neben Prof. Mättig und Prof. Schiemann weitere Philosophen und Physiker der Bergischen Uni.

0126_summerschool2.jpg

In den letzten Jahrzehnten gab es in der Elementarteilchenphysik enorme Erkenntnisfortschritte durch den Einsatz neuer und immer komplizierterer Messverfahren. Mit dem LHC werden neue grundsätzliche Einsichten erwartet. Diese Fortschritte, Entwicklungen und experimentellen Methoden präzisieren bekannte philosophische Fragen, werfen aber vor allem auch neue auf. Im interdisziplinären Dialog diskutiert die physikalisch-philosophische Frühjahrsschule unter anderem die Beziehung der Modelle und Theorien der Physiker zur Realität, die ästhetischen Anforderungen, die Physiker an die Weiterentwicklung der Theorie stellen, und die Frage, ob und wie die Experimente durch theoretische Vorurteile verzerrt sind.

Die 30 studentischen Teilnehmer der Springschool der Bergischen Universität wurden aus über hundert weltweiten Bewerbungen ausgewählt. Die Springschool findet in der Tagungsstätte „Maria in der Aue“ des Erzbistums Köln in Wermelskirchen statt.

Das Grußwort von Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch zur Eröffnung der Springschool finden Sie hier.

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Mättig
Telefon: 0202/439-2761
maettig@physik.uni-wuppertal.de
peter.mattig@cern.ch

Prof. Dr. Gregor Schiemann
Tel. +49 202 439 3927
schiemann@uni-wuppertal.de

www.springschool-2011.uni-wuppertal.de
nächste

Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2011/0316_spring.html