25 Jahre Kooperation mit den Bergischen Blättern

28.03.2011

25 Jahre Kooperation mit den Bergischen Blättern

Empfang zur Silberhochzeit Bergische Blätter - Bergische Universität (v.l.n.r.): BB-Herausgeber Uwe E. Schoebler, Uni-Pressesprecher Michael Kroemer, BB-Chefredakteurin Silke Nasemann, Oberbürgermeister Peter Jung, Friederike von Heyden, Mitarbeiterin der Universitätspressestelle, deren stellvertretende Leiterin Dr. Maren Wagner und Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch. Empfang zur Silberhochzeit Bergische Blätter - Bergische Universität (v.l.n.r.): BB-Herausgeber Uwe E. Schoebler, Uni-Pressesprecher Michael Kroemer, BB-Chefredak-
teurin Silke Nasemann, Oberbürgermeister Peter Jung, Friederike von Heyden, Mitarbeiterin der Universitäts-
pressestelle, deren stellvertretende Leiterin Dr. Maren Wagner und Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch.
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Fotos Michael Mutzberg

Ganz im Zeichen einer publizistischen Silberhochzeit steht die neueste Ausgabe der Bergischen Blätter Nr. 6/2011 vom 26. März des seit 34 Jahren erscheinenden „Magazins für das Bergische Land“: Seit einem Vierteljahrhundert bringt die 14-Tage-Zeitschrift in jeder Ausgabe vier Seiten „Aus der Bergischen Universität“.

Sage und schreibe 2.300 Seiten sind seither produziert worden. Das wurde im Jubiläumsheft mit einer Fülle von Beiträgen und Grußworten gewürdigt, zudem hatten BB-Herausgeber Uwe E. Schoebler und Uni-Pressechef Michael Kroemer zu einem Geburtstagsempfang in die Uni-Kneipe eingeladen, an der Spitze der Gratulanten Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung.

„Die Idee, der Universität ein publizistisches Forum zu bieten, ist bis heute gleichermaßen wertvoll wie zeitgemäß“, stellte Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch im Editorial der Jubi-Ausgabe fest und bekräftigte das beim Empfang noch einmal mündlich. „Es gilt, dem Trend zu journalistischem Junk Food etwas entgegenzusetzen und durch mentale Abwehrriegel hindurch zu stoßen“, sagte er und fügte hinzu: „Das gelingt nicht mit Bieder-Langweiligem, sondern erfordert intellektuelle Leichtigkeit und Esprit.“ Die Herausforderung einer nachhaltigen Wissensgesellschaft sei es, in möglichst breiten Bevölkerungsteilen Begeisterung für Wissenschaftsthemen zu entfachen, Bildung zu motivieren und zu lebenslangem Lernen anzuregen.

Das Jubiläumsheft enthält Grußworte von Oberbürgermeister Jung, den Altrektoren Prof. Dr. Dr.h.c. Siegfried Maser, Prof. Dr. Dr.h.c. Erich Hödl und Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Volker Ronge, dem Vorsitzenden des Hochschulrates, Dr.h.c. Josef Beutelmann, IHK-Präsident und Uni-Ehrenbürger Friedhelm Sträter sowie von dem Medienpolitiker und Uni-Ehrenbürger Reinhard Grätz, 30 Jahre lang Wuppertaler Landtagsabgeordneter.

Wissenschaftler ganz unterschiedlicher Fachrichtungen sind im BB-Jubiläumsheft mit Beiträgen über „Die 25 in den Wissenschaften“ vertreten: Der Literaturwissenschaftler und Volkskundler Prof. Dr. Heinz Rölleke mit einem Ausflug in die Zahlensymbolik, die Mathematiker Prof. Dr. Matthias Ehrhardt und Prof. Dr. Wolfgang Spiegel, der Atmosphärenchemiker Prof. Dr. Peter Wiesen, der evangelische Theologe Prof. Dr. Martin Ohst, der unter dem Pseudonym eines katholischen Ordensbruders gar ein Gedicht verfasste, der Atmosphärenphysiker Prof. Dr. Ralf Koppmann, der Historiker Prof. Dr. Eckhard Freise und der Astrophysiker Prof. Dr. Karl-Heinz Kampert.

Das komplette Jubiläumsheft der Bergischen Blätter finden Sie hier (.pdf-Datei; 3,55 MB).

Aus den Grußworten zur Silberhochzeit Bergische Blätter – Bergische Universität

Oberbürgermeister Peter Jung:
„Ich freue mich, dass diese Zusammenarbeit so gut funktioniert!“

Dr.h.c. Josef Beutelmann:
„Als Hochschulratsvorsitzender bin ich dankbar, dass die Bergischen Blätter uns eine redaktionelle Plattform bieten.“

Kammerpräsident und Ehrenbürger Friedhelm Sträter:
„Die Hochschule ist damit näher an die Menschen und auch die bergischen Unternehmen gerückt.“

Altrektor Prof. Dr. Dr.h.c. Siegfried Maser:
„Zu Recht nennt man das eine Erfolgsgeschichte.“

Altrektor Prof. Dr. Dr.h.c. Erich Hödl:
„Ein Glücksfall.“

Altrektor Prof. Dr. Dr.h.c. Volker Ronge:
„Es spricht viel für das ‚Bergische’ Modell: Nicht nur seine 25jährige erfolgreiche Tradition.“

Ehrenbürger Reinhard Grätz:
„Eine geradezu genial zu nennende Idee, die Verbindung zwischen Hochschule und Bergischen Blättern einzugehen.“

Die 25 in den Wissenschaften

Prof. Dr. Heinz Rölleke, Literaturwissenschaftler: „Da die Quersumme von 25 die Zahl sieben ergibt, stimmt das Datum zu den sieben Schöpfungstagen und zu den Sieben Gaben des heiligen Geistes, der bei der Schöpfung über den Wassern schwebte.“

Prof. Dr. Matthias Ehrhardt, Mathematiker: „Wird man als Mathematiker nach der Bedeutung der 25 gefragt, so fällt einem spontan ein, dass dies die kleinste Quadratzahl ist, die sich als Summe zweier Quadratzahlen darstellen lässt.“

Prof. Dr. Peter Wiesen, Atmosphärenchemiker: „In der Physikalischen Chemie spielt die 25 eine wichtige Rolle, nämlich bei der Definition der sogenannten Standardbedingungen, die über einen definierten Druck und eine definierte Temperatur einen in der chemischen Thermodynamik wichtigen Zustand festlegen.“

Prof. Dr. Martin Ohst alias Bruder Norbert Immerlein aus der Ökumenischen St. Nessuno-Bruderschaft, ev. Theologe: „25 ist das Alter, mit dem Mann seit dem Mittelalter empfangen kann die Priesterweihe. Zwar ist man vorher auch nicht Laie, doch welche Aussicht bietet schon der Rang als bloßer Diakon? Die 25 zeigt sodann in Rom die Heil’gen Jahre an…“ .

Prof. Dr. Wolfgang Spiegel, Mathematiker: „Und siehe da: Die 25 ist eine glückliche Zahl.“

Prof. Dr. Ralf Koppmann, Atmosphärenphysiker: „In den Frühlingsmonaten kommt es zu einem erheblichen Abbau der schützenden Ozonschicht. Vor 25 Jahren gab es die erste Messkampagne in der Antarktis zur Untersuchung dieses Phänomens.“

Prof. Dr. Eckhard Freise, Mediävist: „Springt die Fünf im Quadrat, dürfen die alttestamentlichen Leviten ihren Dienst aufnehmen, ab 25 Jahren uns dieselben zu lesen.“

Prof. Dr. Karl-Heinz Kampert, Astrophysiker: „Der Anteil des Edelgases Helium im Universum, gemessen an der Gesamtmasse aller Elemente, sollte genau 25 Prozent betragen. Und: 25 Prozent der Gesamtmasse des Universums müssen nach heutiger Vorstellung als mysteriöse ‚Dunkle Materie’ vorliegen.“

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2011/0328_bb.html