Internationale Konferenz zur Nanoelektronik in der Historischen Stadthalle

14.07.2011

Internationale Konferenz zur Nanoelektronik in der Historischen Stadthalle

(Aktualisiert 19.07.2011) Rund 130 Naturwissenschaftler und Ingenieure, Professoren und Studierende aus aller Welt treffen sich seit Montag, 18. Juli, in der Historischen Stadthalle in Wuppertal. Bis Freitag diskutieren sie dort aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen auf dem Gebiet der Vakuum-Mikro- und Nanoelektronik. Organisiert wurde die 24. „International Vacuum Nanoelectronics Conference“ von den Wuppertaler Physikern Prof. Dr. Günter Müller und Prof. Dr. Ronald Frahm. Die jährliche Fachkonferenz findet erst zum zweiten Mal in Deutschland statt.

Hauptthema der Konferenz in Wuppertal sind neue Entwicklungen im Bereich kalter Elektronenquellen auf Basis der Feld- und Photoemission.

Konferenz-Auftakt in der Historischen Stadthalle (v.l.n.r.): Prof. Dr. Andreas Frommer, Prorektor für Studium und Lehre, Organisator Prof. Dr. Günter Müller, Dr. Hans Braun, Projektleiter PSI-XFEL, Paul Scherrer Institut Schweiz, PD Dr. Erion Gjonaj, Technische Universität Darmstadt, und Organisator Prof. Dr. Ronald Frahm. Konferenz-Auftakt in der Historischen Stadthalle (v.l.n.r.): Prof. Dr. Andreas Frommer, Prorektor für Studium und Lehre, Organisator Prof. Dr. Günter Müller, Dr. Hans Braun, Projektleiter PSI-XFEL, Paul Scherrer Institut Schweiz, PD Dr. Erion Gjonaj, Technische Universität Darmstadt, und Organisator Prof. Dr. Ronald Frahm.Foto Michael Mutzberg

Prof. Dr. Günter Müller, Lehr- und Forschungsgebiet Angewandte Physik/Feldemissions-Rastermikroskopie und Spektroskopie: „Zurzeit werden in der Nanotechnologie neuartige Materialien, wie Kohlenstoffnanoröhren und metallische Nanodrähte, entwickelt, die als kalte Kathoden in der Vakuum-Nanoelektronik eingesetzt werden können: z. B. für extrem helle Flachbildschirme, als kompakte Röntgenquellen für Röntgenvideos mit geringer Strahlungsbelastung, als Bildverstärker für die Nachtfotografie ohne Zusatzbeleuchtung oder als leistungsstarke Generatoren für die Sicherheitstechnik zum Nachweis von Sprengstoff an Flughäfen“. Konferenz-Sprache ist Englisch. Für die besten Beiträge werden drei Preise an junge Forscher vergeben.

Die Konferenz fand u.a. bereits in Chicago (USA), Guangzhou (China), Lyon (Frankreich), Osaka (Japan), Oxford (Großbritannien), St. Petersburg (Russland) und Wien (Österreich) sowie 1999 in Darmstadt statt.

www.ivnc2011.uni-wuppertal.de

 

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