Das energieautarke Eigenheim

26.07.2011

Das energieautarke Eigenheim

Das Solarhaus der Bergischen Universität. Das Solarhaus der Bergischen Universität.Foto Sebastian Jarych

„Das energieautarke Eigenheim – Vergebliche Hoffnung oder ingenieurtechnische Höchstleistung?" war das Thema einer Podiumsdiskussion am Solarhaus der Bergischen Universität mit dem Bauphysiker Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss, der gemeinsam mit der Architektin Prof. Dipl.-Ing. Anett-Maud Joppien das Wuppertaler Solar-Decathlon-Projekt 2010 betreut hatte. Die Ingenieurkammer-Bau NRW und die EnergieAgentur.NRW hatten zahlreiche Experten eingeladen.

Angeheizt von der Energiediskussion in Deutschland rückt auch das energieautarke Wohnen immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Bei der Veranstaltung konnte innovative Technologie aus NRW – das Solar-Decathlon-Haus der Bergischen Universität – aus nächster Nähe betrachtet werden.

Das Gebäude war von einem interdisziplinären Studierenden-Team unter Leitung von Prof. Joppien und Prof. Voss für den Solar Decathlon Wettbewerb 2010 in Madrid entwickelt und gebaut worden. Mit seiner innovativen Architektur und dem intelligenten Energiekonzept hatte das Haus beim Wettbewerb in mehreren Disziplinen sehr gute Platzierungen erreicht: „Architecture“ (2. Platz), „Lighting Design“ (2. Platz) und „Appliances & Functioning“ (3. Platz).

Zurzeit bewohnt ein Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni das Solarhaus zur Probe, um die tatsächliche Energiebilanz des Gebäudes zu ermitteln und das Konzept zu bewerten.

www.sdeurope.uni-wuppertal.de

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