Stadthäuser für Sonnborn: Entwürfe von Studenten prämiert

02.08.2011

Stadthäuser für Sonnborn: Entwürfe von Studenten prämiert

(Aktualisiert 03.08.2011) Wohnen in der Stadt ist ein Trend – genauso wie das eigene Haus mit Garten. Diesen beiden Ansprüchen sollten die Stadthäuser gerecht werden, die Wuppertaler Architektur-Studierende für einen Wettbewerb entworfen haben. Betreut wurden sie von Prof. Rainer Scholl, Dipl.-Ing. Georg Taxhet und Dipl.-Ing. Elke Beccard vom Lehrgebiet Ökologisches Bauen und Entwerfen. Letzte Woche Dienstag wurden die besten Arbeiten prämiert.

Die Arbeitsgruppe Pilotprojekte des „Forums Wohnstandort Wuppertal“ – ein Zusammenschluss verschiedener Wuppertaler Wohnungsmarktakteure und der Stadt Wuppertal – hatte gemeinsam mit dem Bund Deutscher Baumeister (BDB) den studentischen Wettbewerb „Stadthäuser Wuppertal“ ausgelobt. Ihr Ziel: das Potential innerstädtischer Grundstücke für Stadthäuser auszuloten.

Wohnen in der City, urbanes Leben, eine Vielzahl von Bildungseinrichtungen, Restaurants, Geschäften und Freizeitmöglichkeiten in direkter Nähe – diese Ansprüche sind oft nicht mit dem Wunsch nach einem Eigenheim in Einklang zu bringen. „Stadthäuser“ im Sinne von urbanen Eigenheimen in innerstädtischer Lage sollen die Vorteile des Wohnens in der Stadt mit den Qualitäten des Wohnens im eigenen Haus verbinden.

Wettbewerbsgrundstück war ein städtisches Grundstück an der Alten Dorfstraße in Sonnborn, das früher von einer Schule genutzt wurde. „Die Ideen für eine Bebauung sollten Modellcharakter haben und als Pilotprojekt in Grundzügen auch auf andere innerstädtische Grundstücke übertragbar sein“, so Thomas Seck vom Ressort Stadtentwicklung.

Mit viel Engagement und Kreativität gingen die Architekturstudenten und -studentinnen der Bergischen Universität an die Aufgabe heran und entwarfen ihre Interpretationen des Stadthauses.

Die Preisjury bewertete insgesamt 30 eingereichte Entwürfe.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Alle Entwürfe zeugen von einer gelungenen Mischung aus Originalität und Funktionalität“, sagt Jurymitglied Prof. Scholl.

„Dennoch haben wir sechs von ihnen ausgewählt und prämiert, weil wir denken, dass sie als Blaupause für das Thema Stadthaus in Wuppertal besonders geeignet sind“, ergänzt Jürgen Kleid vom BDB.

Die sechs prämierten Entwürfe zeigen ein breites Ideenspektrum und sollen – über das konkrete Wettbewerbsgrundstück hinaus – dazu genutzt werden, die Idee des Stadthauses in Wuppertal auch gegenüber Bauwilligen zu vermitteln.

Prämiert wurden in der 1. Preisgruppe mit einem Preisgeld von je 300 Euro Benedikt Lösch und Patrycja Schneider, in der 2. Preisgruppe – verbunden mit einem Preisgeld von je 200 Euro – Birger Bergfeld und Sabrina Petereit sowie in der Kategorie Ankäufe Arturo Ornelas und Kyra Ostrowski (Preisgeld je 100 Euro).

Jurymitglieder waren Dipl.-Ing. Gunther Stoldt und Dipl.-Ing. Thomas Seck von der Stadt Wuppertal, Dr.-Ing. Rainer Norten, BDB, Dipl.-Ing. Jürgen Kleid, BDB Wuppertal, Hans-Peter Brause, Stadtsparkasse Wuppertal sowie Prof. Rainer Scholl, Dipl.-Ing. Georg Taxhet und Dipl.-Ing. Elke Beccar.

Homepage des Lehrgebiets Ökologisches Bauen und Entwerfen
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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2011/0802_stadhaus.html