Tagung zur Exilforschung

19.09.2011

Tagung zur Exilforschung

Exil-Formen, Beweggründe und politisch-kulturelle Aspekte von Verbannung und Auswanderung stehen im Mittelpunkt einer interdisziplinären Tagung, die ab kommenden Donnerstag, 22. September, an der Bergischen Universität stattfindet. Bis zum 24. September diskutieren 11 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Deutschland und Österreich im Gästehaus auf dem Campus Freudenberg aktuelle Erkenntnisse und Perspektiven der Exilforschung.

Promovierende und Postdoktoranden aus den Fächern Philosophie, Geschichte, Soziologie, Gender Studies, Literaturwissenschaft, Kultur- und Politikwissenschaft thematisieren in Vorträgen und Diskussionen verschiedene Aspekte der Exilforschung: Auswirkungen von Emigration auf die Wissenschaft und universitären Systeme, Auswirkungen auf Leben und Werk der Betroffenen sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit Fremderfahrung und Heimatlosigkeit.

Die Tagung wird durch das Zentrum für Graduiertenstudien (ZGS) der Bergischen Universität Wuppertal gefördert und wurde von der Arbeitsgruppe Exilforschung des ZGS unter Leitung von Anna Orlikowski (Philosophie), Julia Maria Mönig (Philosophie) und Meral Budak-Fero (Politikwissenschaft) geplant und vorbereitet.

Das Programm der Tagung finden Sie unter
www.zgs.uni-wuppertal.de/projektfoerderung/exil/programm.html

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2011/0919_exil.html