Gender interdisziplinär: Wuppertaler Wissenschaftlerinnen laden ein

20.10.2010

Gender interdisziplinär: Wuppertaler Wissenschaftlerinnen laden ein

Als Fortsetzung einer Ringvorlesung im Sommersemester veranstalten Forscherinnen der Bergischen Universität im Wintersemester die Vortragsreihe „Gender interdisziplinär: Forschungsansätze zur Kategorie Geschlecht“. Themen sind unter anderem die Bedingungen, unter denen Frauen führen lernen, die politische Unterrepräsentanz von Frauen sowie Geschlechterforschung in der Theologie. Die Vorträge finden jeweils donnerstags, 16 bis 18 Uhr, in Hörsaal 12 (Campus Grifflenberg, Gaußstraße 20, Gebäude L, Ebene 09) statt. Los gehts am kommenden Donnerstag, 27. Oktober. Die Berliner Soziologin Prof. Dr. Frigga Haug spricht dann über „Erinnerungsarbeit als feministischer Ansatz“.

Am 3. November referiert die Bochumer Soziologin Prof. Dr. Ilse Lenz über „Das Neue an der neuen Frauenbewegung“, am 10. November die Hagener Politikwissenschaftlerin Dr. Elke Wiechmann über „Politische Unterrepräsentanz von Frauen als Konstante - Erklärungsansätze am Beispiel deutscher Kommunen“. Mit dem Thema „Wohnen und Gender“ beschäftigt sich am 17. November die Stadt- und Landschaftsplanerin Prof. Dr. Ruth Becker von der TU Dortmund. „Gleichstellungspolitik und Geschlechterwissen in wissenssoziologischer Perspektive“ ist Thema der Soziologin Prof. Dr. Angelika Wetterer, Universität Graz, am 24. November.

Am 1. Dezember spricht Dr. Victoria Showunmi von der University of London über „Leadership and identity. The situation of Black and Asian Minority Ethnic women within the UK”, am 8. Dezember Prof. Dr. Anne Schlüter von der Uni Duisburg-Essen über „Unter welchen Bedingungen lernen Frauen führen?“, am 15. Dezember Prof. Dr. Heike Walz von der Kirchlichen Hochschule über „Geschlechterforschung in der Theologie“.

Weitere Themen: „Eine feministische Analyse zu Nachhaltigkeitsblockaden“ (12. Januar, PD Dr. Uta von Winterfeld, Wuppertal Institut), „Die Vergangenheit und Zukunft feministischer Theoriebildung“ (19. Januar, Prof. Dr. Rita Casale, Erziehungswissenschaftlerin an der Bergische Universität) sowie „Internationale Frauenbewegung und Professionalisierung der sozialen Arbeit“ (26. Januar, Dr. Rita Braches-Cyrek, Sozialpädagogin an der Bergischen Universität).

Zum Abschluss der Ringvorlesung moderiert Prof. Dr. Renate Kosuch von der Fachhochschule Köln am 2. Februar eine Podiumsdiskussion zum Thema Gender in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) mit den Wuppertaler Professorinnen Dr.-Ing. Friederike Deuerler (Maschinenbau), Dr. Gertrud Lohaus (Botanik), Dr.-Ing. Anke Kahl (Sicherheitstechnik) und Dr. Felizitas Sagebiel (Soziologie) sowie Atmosphärenphysiker Prof. Dr. Ralf Koppmann.

Organisiert wurde die Ringvorlesung von der Soziologin Prof. Dr. Felizitas Sagebiel und der Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Katharina Walgenbach.

Kontakt:
Prof. Dr. Felizitas Sagebiel
Telefon 0202/439-2165
E-Mail sagebiel@uni-wuppertal.de

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