Wladimir Kaminer liest in der Universitätsbibliothek

23.11.2011

Wladimir Kaminer liest in der Universitätsbibliothek

Vor rund 280 Zuschauerinnen und Zuschauern las Wladimir Kaminer, einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands, gestern Abend in der Universitätsbibliothek aus seinem neuen Erzählband „Liebesgrüße aus Deutschland“.

Der Erfinder der Russendisko erklärte Deutschland zum Thema des Abends und führte seinem Publikum typische deutsche Eigenschaften humorvoll vor Augen: die Ordnungsliebe, das Engagement für Mülltrennung und die Liebe zu Hunden.

Kaminer erklärte seinen Zuschauern, warum es keine russischen Wörter gibt für deutsche Begriffe wie Wiedergutmachung oder Einverständniserklärung. Russen fragen nie, so Kaminer ironisch, ob jemand einverstanden sei, und glaubten einfach nicht, dass man Dinge wiedergutmachen könne, die einmal schiefgelaufen seien.

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Amüsiert lies der gebürtige Russe das Wuppertaler Publikum an seiner Verwun-
derung teilhaben, dass er in letzter Zeit immer häufiger eingeladen werde, in anderen Ländern Werbung für die deutsche Kultur zu machen. Doch der Erfolg der Lesung in der Wuppertaler Universitätsbibliothek ist ein weiterer Beleg dafür, dass Kaminer inzwischen einer der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands ist. „Wladimir Kaminer, soviel steht fest, ist ein großer Gewinn für die deutsche Literatur" (Süddeutsche Zeitung).

 

"Wladimir Kaminer begeisterte Publikum in der Uni-Bibliothek"
titelt die Westdeutsche Zeitung (23.11.2011).

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