Erfolgreicher Antrag der Bergischen Universität

13.12.2011

Acht Millionen Euro für bessere Studienbedingungen

Erfolgreicher Antrag der Bergischen Universität

Die Bergische Universität hat sich in der zweiten Bewilligungsrunde eines deutschlandweiten Wettbewerbs im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ um Fördermittel des Bundes durchgesetzt. Heute Mittag gab das Bundesbildungsministerium in Berlin bekannt: Ab Sommersemester erhält die Universität für die Umsetzung ihres Konzeptes für bessere Studienbedingungen bis zu 8 Millionen Euro für 5 Jahre! Bei weiterhin erfolgreichem Projektverlauf kann sich die Fördersumme sogar auf bis zu 16 Mio. Euro für 10 Jahre erhöhen.

Das Konzept der Bergischen Universität heißt „Die Studieneingangsphase: Wege ebnen, Vielfalt fördern, Perspektiven aufzeigen“. Die Universität hatte zunächst ihre Studienbedingungen analysiert. Ziel war die Feststellung von Stärken und Schwächen in Betreuung und Beratung der Studierenden sowie in der Lehr- und Studienqualität. Ergebnis: Die Studieneingangsphase muss noch weiter verbessert werden. Prof. Dr. Andreas Frommer, Prorektor für Studium und Lehre: „Wir wollen den Studierenden den Sprung von der Schule in die Universität erleichtern, sie unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Voraussetzungen fördern und ihnen frühzeitig Perspektiven für die berufliche Entwicklung aufzeigen, indem wir verstärkt Praxis und Projektarbeit in die Frühphase des Studiums einbinden.“ Die eingeworbenen Mittel seien Basis für eine nachhaltige Verbesserung der Studieneingangsphase und des Erfolgs junger Menschen an der Universität Wuppertal.

Die Bergische Universität wird ihre Studierenden im ersten Studienjahr durch drei Maßnahmen-Pakete unterstützen: Unter dem Motto „Wege ebenen“ steht ein Konzept zum Lernen in Kleingruppen. Frühe und regelmäßige individuelle Rückmeldungen und fachliche Unterstützung sind das Ziel. Zusätzliche Lernmöglichkeiten werden unter dem Motto „Vielfalt fördern“ geschaffen. Zu Studienbeginn vorhandene Lerndefizite werden in Schreib- und Mathematikwerkstätten ausgeglichen und selbstgesteuertes sowie reflektiertes Lernen unterstützt. Neue Praxisforen, Stichwort „Perspektiven aufzeigen“, helfen, die mit dem jeweiligen Studiengang verbundenen beruflichen Perspektiven zu konkretisieren.

Im Rahmen des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre („Qualitätspakt Lehre“) waren in den Auswahlentscheidungen der zweiten Bewilligungsrunde aus 135 eingereichten Anträgen 40 Universitäten aus allen Regionen Deutschlands vertreten, neben der Bergischen Universität aus NRW die Universitäten Bielefeld und Düsseldorf. Die Förderung beginnt zum Sommersemester 2012. Zusammen mit der im Wintersemester 2011/12 gestarteten ersten Förderrunde werden jetzt aus den 16 Bundesländern insgesamt 78 Universitäten gefördert. Bis 2020 stellt der Bund für den Qualitätspakt Lehre rund 2 Milliarden Euro bereit. Die Auswahlentscheidungen wurden durch ein Gremium getroffen, dem Experten aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Studierendenschaft sowie je zwei Vertreter des Bundes und der Länderseite angehören.

Kontakt:
Prof. Dr. Andreas Frommer
Prorektor für Studium und Lehre
Telefon 0202/439-2217, -2979
E-Mail frommer@rektorat.uni-wuppertal.de

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