Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz

21.12.2011

Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Die Bergische Universität hat mit der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine langfristige Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist die Zusammenarbeit im Bereich des von Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich an der Bergischen Universität vertretenen Lehr- und Forschungsgebietes Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit. Die Vereinbarung sieht u.a. Seminare der Akademie für Studierende der Sicherheitstechnik, Unterstützung bei Abschlussarbeiten sowie den Austausch von Dozenten vor. Darüber hinaus wird eine Zusammenarbeit bei Akquise und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte angestrebt.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK): Rektor Prof. Dr. Lambert T. 
Koch und BBK-Präsident Christoph Unger; hintere Reihe stehend (v.l.n.r.) Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich, Prof. Dr. Bernd H. Müller, Thomas Mitschke, Leiter der BBK-Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz, Ahrweiler, und Forschungs-Prorektor Prof. Dr. Michael Scheffel.
Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK): Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und BBK-Präsident Christoph Unger; hintere Reihe stehend (v.l.n.r.) Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich, Prof. Dr. Bernd H. Müller, Thomas Mitschke, Leiter der BBK-Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz, Ahrweiler, und Forschungs-Prorektor Prof. Dr. Michael Scheffel. Klick auf das Foto: Größere Version (2362 x 1835 pix; 2,71 MB) Foto Michael Mutzberg

Prof. Fiedrich vertritt an der Bergischen Universität seit 2009 das Lehr- und Forschungsgebiet Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist das Management von Schadenslagen unterschiedlichster Dimensionen in allen relevanten Phasen des Katastrophenmanagements, von der Prävention bis zum Wiederaufbau. Dabei geht es sowohl um natürliche Katastrophen wie Hochwasser, Sturm und Erdbeben als auch um vom Menschen verursachte wie Industrieunfälle, Hochwasser und Terrorismus bis hin zur organisierten Kriminalität. Vor seinem Wechsel nach Wuppertal arbeitete Prof. Fiedrich am Institute for Crisis, Disaster and Risk Management der George Washington University in Washington, DC. Dort führte er unter anderem Forschungsprojekte für die US-Katastrophenschutzbehörde durch.

Prof. Fiedrich: „Die vereinbarte Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist für eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung unserer Studierenden von großer Bedeutung. Darüber hinaus können durch die engere Zusammenarbeit bedeutende Impulse für wissenschaftliche Innovationen in der Sicherheitsforschung gegeben werden.“

Die Vertragsunterzeichnung erfolgte durch den Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, vonseiten der Bergischen Universität durch Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Prof. Dr. Bernd H. Müller für die Abteilung Sicherheitstechnik und Prof. Fiedrich. BBK-Präsident Christoph Unger sagte: „Der Bevölkerungsschutz ist ein immer wichtiger werdendes Thema. Als Beispiele greife ich nur zwei Bereiche heraus, nämlich die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf den Bevölkerungsschutz und die IT-Sicherheit. Diese auch international ausgerichteten Themen machen es notwendig, frühzeitig junge, wissenschaftlich arbeitende Menschen für den Bevölkerungsschutz und seine Herausforderungen zu begeistern. Daher begrüße ich die Kooperation mit der Bergischen Universität sehr.“

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich
Telefon 0202/31 713-280 oder -282 (Sekretariat Sonja Gruntz)
E-Mail fiedrich@uni-wuppertal.de

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www.buk.uni-wuppertal.de
www.bbk.bund.de


Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2011/1221_bbk.html