Konferenz an der Bergischen Universität Wuppertal

09.01.2012

Veränderungspotenziale von Führungsfrauen in Umwelt und Technik

Konferenz an der Bergischen Universität Wuppertal

(Aktualisiert 16.01.2012) „An der Spitze wird die Luft dünn“ – heißt es, wenn über Frauenkarrieren gesprochen wird. In Führungspositionen fehlen immer noch weibliche Vorbilder und Orientierungsmöglichkeiten für nachrückende Generationen. Trotzdem setzen „Führungsfrauen“ organisatorisch und inhaltlich neue Impulse. Welche Erfahrungen machen sie dabei, wie schätzen sie ihre Wirkmöglichkeiten ein und auf welche Widerstände stoßen sie? Die Bergische Universität Wuppertal hat seit 2009 in einem Verbundprojekt mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH die „Veränderungspotenziale von Führungsfrauen in Umwelt und Technik“ untersucht. Anfang kommender Woche (16. und 17. Januar) präsentieren die Projektpartner auf einer Abschlusskonferenz im Gästehaus auf dem Campus Freudenberg ihre Ergebnisse im Austausch mit Expertinnen und Experten aus ähnlichen Forschungsprojekten.

Abschlusskonferenz im Gästehaus auf dem Campus Freudenberg (v.l.n.r.): Dipl. Soz.-Wiss. Ulla Hendrix vom Projektteam der Bergischen Uni, Prof. Dr. Felizitas Sagebiel, Projektleiterin Bergische Uni, Prof. Dr. Heinz-Reiner Treichel, Prorektor für Finanzen, Planung und Information, PD Dr. Uta von Winterfeld, Projektleiterin Wuppertal Institut, Dipl.-Psych. Christine Schrettenbrunner, Projektteam der Bergischen Uni, Prof. Dr. Bärbel Könekamp, Hochschule Darmstadt, Dr. Marijke Looman, Projektträger DLR, Bonn, und Dipl.-Oec. Selly Wane, Wuppertal Institut. Abschlusskonferenz im Gästehaus auf dem Campus Freudenberg (v.l.n.r.): Dipl. Soz.-Wiss. Ulla Hendrix vom Projektteam der Bergischen Uni, Prof. Dr. Felizitas Sagebiel, Projektleiterin Bergische Uni, Prof. Dr. Heinz-Reiner Treichel, Prorektor für Finanzen, Planung und Information, PD Dr. Uta von Winterfeld, Projektleiterin Wuppertal Institut, Dipl.-Psych. Christine Schrettenbrunner, Projektteam der Bergischen Uni, Prof. Dr. Bärbel Könekamp, Hochschule Darmstadt, Dr. Marijke Looman, Projektträger DLR, Bonn, und Dipl.-Oec. Selly Wane, Wuppertal Institut.Foto Sebastian Jarych

Soziologin Prof. Dr. Felizitas Sagebiel von der Bergischen Universität leitet das Teilprojekt „Geschlechtliche Organisations-
kultur im Management – Frauen an der Spitze in technischen Berufen“. Prof. Sagebiel hat bereits zahlreiche internationale Forschungsprojekte über Frauen in den Ingenieurwissenschaften durchgeführt. Das Teilprojekt des Wuppertal Instituts, „Frauen und Macht – Frauen an der Spitze in Umweltberufen“ wird geleitet von Privatdozentin Dr. Uta von Winterfeld, Expertin für Gender und Nachhaltigkeit.

Auf der Basis von Interviews mit Führungskräften (Frauen und Männern) in Unternehmen, Forschungsinstituten, Universitäten und politischen Institutionen wurde untersucht, ob und wie Führungsfrauen die Kultur der Organisation, den Führungsstil, den Umgang mit Netzwerken und Macht für die Umsetzung eigener Ziele hinsichtlich Technik, Nachhaltigkeit und Gleichstellung einsetzen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Europäischen Sozialfonds für Deutschland gefördert.

Die Hauptvorträge auf der Abschlusskonferenz halten Prof. Dr. Bärbel Könekamp, (Hochschule Darmstadt) zum Thema „Erfolg, Anerkennung und Geschlecht in den Natur- und Ingenieurwissenschaften“, Dipl.-Ing., Dipl.-Soz. Ulrike Röhr (LIFE Bildung, Umwelt, Chancengleichheit e.V., Berlin) zu „Frauenmacht und Geschlechtergerechtigkeit im Klimaregime“ sowie Prof. Dr. Christiane Funken (TU Berlin) zum Thema „Gestaltungsräume und -strategien von Führungsfrauen in der Wirtschaft“.

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