Gleichstellungsbeauftragte Dr. Christel Hornstein wiedergewählt

25.01.2012

Gleichstellungsbeauftragte Dr. Christel Hornstein wiedergewählt

Wiedergewählt (v.l.n.r.): Tina Schulz, Dr. Christel Hornstein und Gabriele Hillebrand-Knopff. Wiedergewählt (v.l.n.r.): Tina Schulz, Dr. Christel Hornstein und Gabriele Hillebrand-Knopff.Klick auf das Foto: Größere Version
(3000 x 2292 pix; 3,7 MB )
Fotos Maren Wagner

Dr. Christel Hornstein ist gestern als Gleichstellungsbeauftragte der Bergischen Universität wiedergewählt worden – ebenso Gabriele Hillebrand-Knopff und Tina Schulz als Stellvertreterinnen. Alle drei Kandidatinnen wurden vom 16-köpfigen Wahlfrauengremium einstimmig für vier Jahre gewählt.

Dr. Christel Hornstein ist diplomierte Sozialwissenschaftlerin. Nach journalistischer Ausbildung und mehrjähriger Berufstätigkeit promovierte sie an der Bergischen Universität und stieg vor elf Jahren in das Gleichstellungsamt ein. Sie war zwei Jahre Sprecherin der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in NRW und ist seit 2001 Vorsitzende der Gleichstellungskommission. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehören neben der Wahrnehmung eines umfassenden Gleichstellungscontrollings die Umsetzung des Genderprofils der Hochschule durch Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen, Förderung des wissenschaftlichen weiblichen Nachwuchses, Erhöhung des Frauenanteils in Technik und Naturwissenschaften, Ausbau von Gender Studies in Forschung und Lehre und die Attraktivitätssteigerung des Lehrerberufs für Männer.

Gabriele Hillebrand-Knopff, von Beruf Buchhändlerin, war zunächst in der Universitätsbibliothek und anschließend im damaligen Audiovisuellen Medienzentrum (AVMZ) tätig, bis sie 1995 zur stellvertretenden Frauenbeauftragten gewählt wurde. Sie war Mitglied im Gründungskonvent der vormaligen Gesamthochschule und Vertrauensleutesprecherin. Seit 1998 ist sie Sprecherin der Kommission "Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung" der Bundeskonferenz der Hochschulfrauen- und Gleichstellungsbeauftragten. In einer Kommission des ver.di-Bundesvorstandes arbeitete sie an einem Modell zur neuen Entgeltordnung im öffentlichen Dienst mit. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Aufwertung und diskriminierungsfreie Bewertung von Frauentätigkeiten, die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie sowie die Öffentlichkeitsarbeit des Gleichstellungsbüros.

Tina Schulz hat an der Bergischen Universität ein Lehramtsstudium absolviert und war in den vergangenen vier Jahren als studentische Hilfskraft im Gleichstellungsbüro tätig. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Ausbau des Familienservices an der Hochschule. „Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft ist eine wichtige Querschnittsaufgabe, um die Karrierechancen für potentielle Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Familienaufgaben zu verbessern“, sagt Tina Schulz.

www.gleichstellung.uni-wuppertal.de
nächste

Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2012/0125_gleichstellung.html