Altkanzler Dr. Klaus Peters zum Ehrenbürger ernannt

01.02.2012

Altkanzler Dr. Klaus Peters zum Ehrenbürger ernannt

Ist jetzt Ehrenbürger der Bergischen Universität: Altkanzler Dr. Klaus Peters mit (v.l.n.r.) seinem Weggefährten Prof. Dr. Klaus Held, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Kanzler Dr. Roland Kischkel, seiner Ehefrau Prof. Dr. Dr.h.c. Gisa Rauh und seinem Weggefährten Dr. Willfried Penner. Ist jetzt Ehrenbürger der Bergischen Universität: Altkanzler Dr. Klaus Peters mit (v.l.n.r.) seinem Weggefährten Prof. Dr. Klaus Held, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Kanzler Dr. Roland Kischkel, seiner Ehefrau Prof. Dr. Dr.h.c. Gisa Rauh und seinem Weggefährten Dr. Willfried Penner.Klick auf das Foto: Größere Version (2953 x 1967 pix; 4,39 MB)
Fotos Sebastian Jarych

Der Gründungskanzler der Bergischen Universität, Dr. Klaus Peters, ist heute im Rahmen einer Feierstunde mit der Ehrenbürgerwürde seiner Hochschule ausgezeichnet worden. Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch bezeichnete Dr. Peters vor zahlreichen Gästen, darunter vielen alten Weggefährten, als entscheidenden Geburtshelfer der Universität.

Dessen Nach-Nachfolger im Kanzleramt, Dr. Roland Kischkel, beleuchtete entlang der persönlichen Biografie von Dr. Peters die Entwicklung der Universitätslandschaft in Nordrhein-Westfalen von den 1960er Jahren bis heute.

Per Powerpoint servierte Dr. Kischkel dem Publikum dazu Impressionen aus der Wuppertaler Hochschul-Werkstatt des Gründungskanzlers (Präsentation als .pdf-Datei; 3,02 MB).

Der emeritierte Philosoph Prof. Dr. Klaus Held, wie Klaus Peters gebürtiger Wuppertaler, apostrophierte ihn als den „leitenden Bürger des universitären Gemeinwesens“. Als „Liebhaber des Wissens“ sei er ein Philosoph geworden. Prof. Held: „Klaus Peters ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass es für die Geschicke eines Gemeinwesens, in unserem Falle eines universitären Gemeinwesens, auf die Klugheit und die Entscheidungskraft von Einzelnen ankommt.“

Ehrenbürger Dr. Klaus Peters: Ehrenbürger Dr. Klaus Peters: "Über diese Ehrung bin ich glücklich!"

1965 war der gebürtige Wuppertaler in den Dienst der Stadtverwaltung eingetreten, zunächst als Referent des Baudezernenten, später als persönlicher Referent des damaligen Oberstadtdirektors.

Der ehemalige Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordnete und „Alterskamerad“ Dr. Willfried Penner betonte, Klaus Peters Wirken als herausragender juristischer Ratgeber habe schon bevor er Uni-Kanzler wurde Spuren im Dienst der Stadt Wuppertal hinterlassen.

Als sich 1970 die Pläne zur Gründung einer Universität konkretisierten, richtete die Stadt ein Amt für Hochschulfragen ein, dessen Leitung Dr. Peters übernahm.

1972 berief die Landesregierung Dr. Peters im Alter von 36 Jahren zum Gründungskanzler der Gesamthochschule Wuppertal. Dr. Penner: „Die Entscheidung für Klaus Peters als Ehrenbürger gereicht der Bergischen Universität zur Ehre.“

Er sei der Glücksfall der Bergischen Universität, betonte Prof. Held, der als langjähriges Mitglied des Gründungssenats, als Prorektor und in anderen Ämtern viele Jahre mit Peters zusammengearbeitet hat. 2001 trat der „Spitzenjurist“ (Prof. Held) Klaus Peters als dienstältester deutscher Universitätskanzler in den Ruhestand. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Landesordens NRW.

Der frisch gebackene Ehrenbürger der Bergischen Universität bedankte sich so: „Diese Ehrung, über die ich glücklich bin, ist so groß, dass sie von keiner Dankesrede überboten werden kann!“

Grußwort von Prof. Dr. Klaus Held
Grußwort von Dr. Willfried Penner
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