Prof. Margareta Heilmann koordiniert Südosteuropa-Projekt

02.03.2012

Prof. Margareta Heilmann koordiniert Südosteuropa-Projekt

Mathematikerin Prof. Dr. Margareta Heilmann ist neue Koordinatorin eines internationalen Projekts, das akademische Kooperationen in Südosteuropa in Bereichen der Angewandten Mathematik fördert. Ziel ist es u.a., mit Intensivkursen für Studierende und Doktoranden die Qualität der Lehre in der Region zu verbessern. „An kaum einer Institution in Südosteuropa allein kann ein dermaßen breites Spektrum an Fachveranstaltungen angeboten werden“, sagt Prof. Heilmann.

Darüber hinaus können junge Nachwuchswissenschaftler durch Studienaufenthalte an Partneruniversitäten bei Professoren lernen, deren Forschungsschwerpunkte an anderen Hochschulen in der Region nicht vertreten sind. Zu den Projekt-Partnern gehören 14 Institutionen aus Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien und Serbien.

Weiterer Bestandteil des Programms ist der Austausch von Wissenschaftlern innerhalb von Südosteuropa. Prof. Heilmann: „Dieser Austausch ist ein wichtiger Beitrag zur Wiederherstellung von einstmals guten Verbindungen in der Region, die durch den Balkankrieg sehr gelitten haben, und trägt zur Intensivierung der Kooperationen zwischen Hochschullehrern der Region sowohl in der Lehre als auch in der Forschung bei.“

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD fördert das Projekt („Center of Excellence for Applications of Mathematics“) im Rahmen des Sonderprogramms „Akademischer Neuaufbau Südosteuropa“ für 2012 mit insgesamt rund 90.000 Euro, finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amts.

Das Projekt ist die Fortführung eines seit 2001 von Prof. Dr. Heiner Gonska, Universität Duisburg-Essen, in Zusammenarbeit mit Dr. Daniela Kacsó, Ruhr-Universität Bochum, koordinierten Projektes.

Kontakt:
Prof. Dr. Margareta Heilmann
Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
E-Mail heilmann@math.uni-wuppertal.de

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