Hochschulratsvorsitzender besucht Wuppertaler Physiker am CERN

22.02.2012

Hochschulratsvorsitzender besucht Wuppertaler Physiker am CERN

Dr. h.c. Josef Beutelmann (Mitte), Vorsitzender des Hochschulrates der Bergischen Universität, lässt sich von der Wuppertaler Doktorandin Kathrin Becker und Prof. Dr. Peter Mättig das ATLAS-Experiment erklären. Dr. h.c. Josef Beutelmann (Mitte), Vorsitzender des Hochschulrates der Bergischen Universität, lässt sich von der Wuppertaler Doktorandin Kathrin Becker und Prof. Dr. Peter Mättig das ATLAS-Experiment erklären.Klick auf das Foto: Größere Version
Fotos CERN

Der Vorsitzende des Hochschulrates der Bergischen Universität, Dr. h.c. Josef Beutelmann, war zu Gast am Europäischen Zentrum für Teilchenphysik CERN in Genf. Dort informierte er sich über die Arbeiten der Wuppertaler Teilchenphysiker: Mit einer der größten Universitätsgruppen innerhalb der weltweiten Zusammenarbeit erforscht die Bergische Universität im ATLAS Experiment am Large Hadron Collider (LHC), woraus unsere Welt besteht und wie das Universum entstanden ist. In den letzten Jahren wurden die Arbeiten vom Bundesforschungsministerium mit über 10 Millionen Euro gefördert.

In seinen Gesprächen mit CERN-Generaldirektor Prof. Dr. Rolf Heuer, der Sprecherin des ATLAS Experiments, Prof. Dr. Fabiola Gianotti, und dem Leiter der Wuppertaler ATLAS Arbeitsgruppe, Prof. Dr. Peter Mättig, lernte Dr. h.c. Josef Beutelmann die Forschung am CERN kennen. Thema war u.a. die Entwicklung neuer Technologien für Nachweisgeräte und Computing.

Höhepunkt des Besuchs von Josef Beutelmann am CERN war die Besichtigung des ATLAS Experiments 100 Meter unter der Erde mit Prof. Mättig und der Wuppertaler Doktorandin Kathrin Becker. „Größe und Kompliziertheit dieser Messvorrichtung sind mir durch den Besuch deutlich geworden. Ich begrüße außerordentlich, dass diese Beteiligung hervorragende Beiträge für Forschung, Entwicklung und Ausbildung an der Bergischen Universität ermöglicht“, sagte Dr. Beutelmann.

Als Vorsitzender der Vorstände der Barmenia Versicherungen informierte er sich außerdem über die medizinischen Anwendungen der Teilchenphysik: Die Technologie der Beschleunigerphysik dient der exakten Krebsbehandlung; die am CERN entwickelten Nachweisgeräte werden zur Diagnosezwecken eingesetzt und das Grid Computing ermöglicht medizinische Untersuchungen auch über große Entfernungen.

„Der Besuch unseres Hochschulratsvorsitzenden am CERN ist eine wichtige Unterstützung unserer Arbeit. Wir freuen uns insbesondere darüber, dass wir die Verbindung von Grundlagenforschung mit Technologieentwicklungen für Anwendungen im täglichen Leben aufzeigen konnten“, so Prof. Mättig.

(v.l.n.r.): Dr. Rüdiger Voss, Dr. h.c. Josef Beutelmann und Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, Generaldirektor des CERN. (v.l.n.r.): Dr. Rüdiger Voss, Dr. h.c. Josef Beutelmann und Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, Generaldirektor des CERN.

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Mättig
Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
Telefon 0202/439-2761
E-Mail maettig@cern.ch

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