Neuer Professor für Gesundheitspsychologie und Angewandte Diagnostik

23.02.2012

Neuer Professor für Gesundheitspsychologie und Angewandte Diagnostik

Dr. Philipp Yorck Herzberg (45), Professur-Vertreter an der Universität der Bundeswehr Hamburg, ist als Professor für Gesundheitspsychologie und Angewandte Diagnostik an die Bergische Universität Wuppertal berufen worden.

Nach Abitur und Ausbildung zum Facharbeiter für elektronische Datenverarbeitung studierte der gebürtige Berliner Psychologie an der Humboldt-Universität Berlin. 1995 bis 1998 war Philipp Herzberg Doktorand in der Forschungsabteilung „Mensch und Fahrzeug“ der Daimler Benz AG in Berlin, 1995 bis 2002 darüber hinaus Mitarbeiter am Lehrstuhl Differentielle Psychologie und Psychodiagnostik an der Universität Leipzig – zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft, dann als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. 2001 promovierte Herzberg an der Uni Leipzig mit einer Arbeit über „Entwicklung und Validierung eines psychodiagnostischen Verfahrens zur Erfassung aggressiver Verhaltensweisen im Straßenverkehr (AViS)“.

Nach Stationen an der Technischen Universität Dresden und der Universität Leipzig übernahm Dr. Herzberg 2009 die Vertretung der Professur Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität der Bundeswehr in Hamburg und habilitierte sich an der Uni Leipzig 2011 mit einer Studie über „Potential und Grenzen des Fünf-Faktoren-Modell basierten Prototypenansatzes“.

Lehr- und Forschungsschwerpunkte von Prof. Herzberg in der Gesundheitspsychologie sind u.a. „Coping“ in Partnerschaften (d.h. die Bewältigung bedeutsamer Lebensanforderungen), die Rolle des Partners für das Gesundheitsverhalten, Optimismus, Persönlichkeit und Gesundheit sowie Aggressivität im Straßenverkehr. Auf dem Gebiet der Angewandten Diagnostik beschäftigen sich Herzberg und sein Team u.a. mit dyadischer Diagnostik (Diagnostik von Paaren oder bedeutsamen anderen Personen neben der Zielperson), der Diagnostik von spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen (z.B. Aggressivität, Optimismus, Selbstwertgefühl), Verfahren zur Messung der Lebensqualität im medizinischen Kontext und der Verfälschbarkeit von Selbstberichtdaten.

Kontakt:
Prof. Dr. Philipp Yorck Herzberg
Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften
Telefon 0202/439-3349
E-Mail herzberg@uni-wuppertal.de

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