„Spionkoffer“ für Schulen

06.06.2012

„Spionkoffer“ für Schulen

Bergische Spionkoffer für die Schulen der Region (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ludger Humbert, Prof. Dr. Andreas Frommer und Dorothee Müller von der Bergischen Universität mit Dr. Thomas Giebisch, Direktor des Leibniz-Gymnasiums Remscheid, Lehramtsstudentin Anne Aust und Peter Gabriel, Lehrer am Leibniz-Gymnasium, sowie Christine Link, Absolventin der Bergischen Universität und zurzeit 
Referendarin, die das SpionCamp im Unterricht erprobt hat. Bergische Spionkoffer für die Schulen der Region (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ludger Humbert, Prof. Dr. Andreas Frommer und Dorothee Müller von der Bergischen Universität mit Dr. Thomas Giebisch, Direktor des Leibniz-Gymnasiums Remscheid, Lehramtsstudentin Anne Aust und Peter Gabriel, Lehrer am Leibniz-Gymnasium, sowie Christine Link, Absolventin der Bergischen Universität und zurzeit Referendarin, die das SpionCamp im Unterricht erprobt hat.Klick auf das Foto: Größere Version (2953 x 2209 pix; 2,92 MB)
Fotos Janine Dietz

Zum dritten Mal fand vergangenen Montag die jährliche Informatik-Fortbildung für Lehrer an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Highlight war die Übergabe der „Spionkoffer“ an Partnerschulen aus der Region. Mit den Koffer-Materialien zum SpionCamp erhalten die Schulen Lernstationen zur Kryptographie, mit denen Schülerinnen und Schüler verschiedene Verschlüsselungstechniken entdecken können. Die Themen der Stationen reichen von den Skytalen aus der Zeit der Spartaner bis hin zu modernen Verfahren zum Austausch geheimer Schlüssel im Internet.

Prof. Dr. Andreas Frommer, Informatiker an der Bergischen Universität: „Geheime, verschlüsselte Nachrichten – das klingt nach Spionagefilm, aber heute ist die Kryptographie, die Wissenschaft von der Verschlüsselung, Teil unseres Alltags. In Zeiten der elektronischen Datenübertragung ist die Verschlüsselung vertraulicher Nachrichten ein Muss. Die Informatik stellt dazu die Werkzeuge bereit und im Informatikunterricht an den Schulen sollten entsprechende Themen vermittelt werden.“

Das SpionCamp geht auf eine Initiative aus dem Jahr 2005 von Katrin Schäfer und Stephanie Gabriel zurück, damals Mitarbeiterin und Studentin im Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften. Was vor sieben Jahren als Projekt zur Werbung für die Informatik begann, wurde in den vergangenen zwei Jahren von den Didaktikern Prof. Dr. Ludger Humbert und Dorothee Müller so weiter entwickelt, dass nun 14 Stationen für den Unterricht der Sekundarstufe I einsatzbereit sind.

Die Arbeit am SpionCamp wurde maßgeblich unterstützt von Lehramtsstudentin Anne Aust und dem Leibniz-Gymnasium Remscheid. Dort hat Lehrer Peter Gabriel nicht nur den Praxis-Einsatz erprobt, sondern sich auch unter Forschungsaspekten mit dem SpionCamp auseinandergesetzt.

Materialien des Spionkoffers unter
http://ddi.uni-wuppertal.de/material/spioncamp/.

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2012/0606_spionkoffer.html