Forschungsverbund „The Reacting Atmosphere“ stellt sich vor

08.06.2012

„Woche der Umwelt“ beim Bundespräsidenten:

Forschungsverbund „The Reacting Atmosphere“ stellt sich vor

Stellten Stellten "The Reacting Atmosphere" bei der "Woche der Umwelt" in Berlin vor (v..l.n.r.): Prof. Dr. Peter Wiesen, Stellv. Koordinator des Forschungsver-
bundes, und Koordinator Prof. Dr. Ralf Koppmann.

Bei der „Woche der Umwelt“ im Park von Schloss Bellevue, Amtssitz des Bundespräsidenten, stellten rund 200 Aussteller am Dienstag und Mittwoch ihre zukunftsweisenden Umwelt- und Naturschutzprojekte vor. Darunter auch der Forschungsverbund „The Reacting Atmosphere“ – vertreten durch Atmosphärenphysiker Prof. Dr. Ralf Koppmann, Koordinator des Forschungsverbundes, Atmosphärenchemiker Prof. Dr. Peter Wiesen, stellvertretender Koordinator, und Geschäftsführerin Dr. Gabriele Erhardt. Rund 550 Unternehmen, Verbände, Institute und Initiativen hatten sich für die Leistungsschau beworben. Eine unabhängige Jury hatte die Bewerber dann nach den Kriterien Qualität, Innovation und Modellhaftigkeit ausgewählt.

Den Forschungsverbund „The Reacting Atmosphere – Understanding and Management for Future Generations“ bilden Atmosphärenforscher und Mathematiker der Bergischen Universität sowie Wissenschaftler der Schumpeter School of Business and Economics, des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie und der Atmosphärenforschungsinstitute im Institut für Energie- und Klimaforschung des Forschungszentrums Jülich sowie dem Rheinischen Institut für Umweltforschung an der Universität zu Köln.

Prof. Koppmann mit Dr. Gabriele Erhardt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes. Prof. Koppmann mit Dr. Gabriele Erhardt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes.

Der Forschungsverbund präsentierte neuartige, hoch empfindliche Messtechniken zum Nachweis atmosphärischer Spurenstoffe, die in Kooperation mit der Industrie entwickelt wurden, so ein – mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der EU-Kommission – entwickeltes neuartiges Messgerät zum Nachweis von Stickstoffdioxid in der Atmosphäre.

„Dieser Spurenstoff ist wichtiger Indikator für die Luftqualität. Seine Konzentration an verkehrsnahen Messstellen übertritt europaweit sehr häufig den seit Januar 2010 geltenden neuen EU-Grenzwert. Das neue Messgerät ist deutlich empfindlicher als andere Geräte und ermöglicht den Nachweis von Stickstoffdioxid erstmals frei von Querempfindlichkeiten gegenüber anderen Luftschadstoffen“, so Prof. Peter Wiesen.

www.atmos.physik.uni-wuppertal.de
www.ptc.uni-wuppertal.de


Kontakt:
Prof. Dr. Ralf Koppmann
Telefon 0202/439-2605
E-Mail koppmann@uni-wuppertal.de

Prof. Dr. Peter Wiesen
Telefon 0202/439-2515
E-Mail wiesen@uni-wuppertal.de

nächste

Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2012/0608_reacting.html