Welten erzählen: Nachwuchswissenschaftler diskutieren fiktionale Welten

12.06.2012

Welten erzählen: Nachwuchswissenschaftler diskutieren fiktionale Welten

Ob in Romanen, Theateraufführungen oder Filmen – stets werden fremde, nicht reale Welten gezeigt. Doch was ist eigentlich die Welt eines Romans? Was genau unterscheidet fiktionale Welten von der wirklichen Welt des Lesers oder denen in Reportagen, Autobiografien oder Alltagserzählungen? Und welche Rolle spielen unterschiedliche Erzählverfahren bei der Erschaffung dieser Welten? 12 Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler unterschiedlicher Fächer diskutieren Donnerstag bis Samstag (14.-16. Juni) an der Bergischen Universität die Besonderheiten fiktionaler Welten. Das 3. Wuppertaler Graduiertenforum beginnt um 18.15 Uhr in Gebäude O, Ebene 08, Raum 37 (Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20) mit einem Vortrag des Freiburger Literaturwissenschaftler Dr. Jan Alber über „unnatürliche“ Erzählwelten. Freitag und Samstag findet die Tagung im Gästehaus auf dem Campus Freudenberg, Rainer-Gruenter-Straße, statt.

Promovierende und Postdocs aus Bonn, Chemnitz, Göttingen, Hamburg, Kiel, Tübingen, Szeged (Ungarn) und Wuppertal diskutieren dort unter anderem die erzählerische Vermittlung literarischer Welten von der Vormoderne bis zur Postmoderne, vom Markusevangelium bis zum Thriller des Gegenwartskinos.

Das Graduiertenforum ist eine Veranstaltung der „AG-Erzählforschung“ in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Erzählforschung (ZEF) an der Bergischen Universität und wird finanziell gefördert vom Zentrum für Graduiertenstudien (ZGS) der Wuppertaler Hochschule.

Das Programm der Tagung finden Sie unter
www.zgs.uni-wuppertal.de/projektfoerderung/welten-erzaehlen.html.

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