650 Zuhörer bei Gastvortrag von Prof. Dr. Heinz D. Kurz

20.06.2012

„Schumpeter und die Rastlosigkeit des Kapitalismus“

650 Zuhörer bei Gastvortrag von Prof. Dr. Heinz D. Kurz

Die „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ – eines der Hauptwerke des Ökonoms Joseph A. Schumpeter – erschien vor 100 Jahren. Aus diesem Anlass lud die Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität letzte Woche Mittwoch zu dem Vortrag „Schumpeter und die Rastlosigkeit des Kapitalismus“. Referent war Prof. Dr. Heinz D. Kurz von der Universität Graz, einer der führenden Schumpeter-Experten und weltweit bekannter Forscher der Geschichte des ökonomischen Denkens. Zu seinen jüngsten Publikationen zählt die 2012 erschienene Einführung „Schumpeter für jedermann – Von der Rastlosigkeit des Kapitalismus“.

Rund 650 Zuhörerinnen und Zuhörer – Studierende, Mitarbeiter und Professoren der Schumpeter School aber auch zahlreiche Gäste – kamen in das Hörsaalzentrum auf den Campus Grifflenberg. Prof. Kurz thematisierte in seinem Vortrag biographische Aspekte Schumpeters, die zum Verständnis des Ansatzes und der Ergebnisse seiner Forschungen wichtig sind, erläuterte die Kernthese Schumpeters („Innovation, dynamischer Unternehmer, Wirtschaftszyklen, schöpferische Zerstörung“) und das Verhältnis Schumpeters zu bedeutenden Ökonomen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Die Organisatoren und ihr Referent (v.l.n.r.): Prof. Dr. Hans Frambach,  Schumpeter School,Prof. Dr. Norbert Koubek und Peggy Hülsberg, Schumpeter School Stiftung, mit demSchumpeter-Experten Prof. Dr. Heinz D. Kurz, Universität Graz, und den Fachschaftsvertretern Jan Schwarz,Daniel Molitor, Anna Möller, Onur Gül, Doro Wönkhaus, Andreas Dick, Perry Podolski, Caroline Riedel und Tobias Bahn. Die Organisatoren und ihr Referent (v.l.n.r.): Prof. Dr. Hans Frambach, Schumpeter School,
Prof. Dr. Norbert Koubek und Peggy Hülsberg, Schumpeter School Stiftung, mit dem
Schumpeter-Experten Prof. Dr. Heinz D. Kurz, Universität Graz, und den Fachschaftsvertretern Jan Schwarz,
Daniel Molitor, Anna Möller, Onur Gül, Doro Wönkhaus, Andreas Dick, Perry Podolski, Caroline Riedel und Tobias Bahn.

Joseph Schumpeter (1883-1950) ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsforscher des 20. Jahrhunderts. Er lehrte und forschte in Österreich, Deutschland und den USA, engagierte sich in der Wirtschaftspolitik und war Mitbegründer der Zeitschrift „Der Volkswirt“, Vorläuferin der „Wirtschaftswoche“.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Norbert Koubek, Vorstand der Schumpeter School Stiftung, Prof. Dr. Hans Frambach, Hochschullehrer an der Schumpeter School, und der Fachschaft als Vertretung der Studierenden. Weitere Veranstaltungen mit prominenten Rednern sollen in den nächsten Semestern folgen. Für das kommende Wintersemester wurde der international bekannte Innovationsforscher Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D., von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München als Gastredner nach Wuppertal eingeladen.

www.wiwi.uni-wuppertal.de
www.schumpeter-school-stiftung.de
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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2012/0620_schumpeter.html