Über 500 Gäste feiern mit

02.07.2012

Festakt zum 40. Geburtstag der Bergischen Universität

Über 500 Gäste feiern mit

(Aktualisiert 13.08.2012) In diesem Jahr feiert die Bergische Universität Wuppertal ihren 40. Geburtstag. Über 500 Gäste aus Universität, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren am Freitagabend der Einladung der Hochschulleitung zu einem Festakt gefolgt und kamen ins neue Hörsaalzentrum auf den Campus Grifflenberg.

Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch dankte in seiner Begrüßung nicht nur allen Mitgliedern, Freunden und Förderern der Bergischen Universität für ihre langjährige Unterstützung, sondern formulierte auch den Geburtstagswunsch der Bergischen Universität an die Politik, „die vielen hochschulpolitischen Reformen und Experimente der Vergangenheit in ihrem Ergebnis zu harmonisieren und zu konsolidieren, um auf diese Weise Verlässlichkeit zu schaffen – zum Wohle der Studierenden, Lehrenden und Forschenden“.

Koch betonte, die Bergische Universität habe in jüngerer Zeit die höchsten Studierenden-, Absolventen- und Drittmittelzuwächse NRWs zu verzeichnen, „ächze“ aber unter der Finanzierungslast. Umgerechnet auf den einzelnen Studienplatz sei die Bergische Universität die derzeit noch am schlechtesten ausfinanzierte Universität NRWs. In diesem Zusammenhang dankte Koch der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze für die in Aussicht gestellte finanzielle Hilfe für die kommenden Haushaltsjahre.

Im Namen von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft überbrachte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze der Bergischen Universität Glückwünsche zum Jubiläum. Sie gratulierte „allen, die im Laufe der Zeit am Erfolg der Bergischen Universität Wuppertal mitgearbeitet haben, und allen, die jetzt hier forschen, lehren und studieren.“ Schulze betonte: „Sie können stolz auf sich ein.“

Über 500 Gäste kamen in das neue Hörsaalzentrum auf den Campus Grifflenberg, darunter (1. Reihe, v.l.n.r.): Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des  Wuppertal Institutsfür Klima, Umwelt, Energie, Prof. Kurt Mehnert, Rektor der Folkwang Universitätder Künste, Alt-Rektor Prof. Dr. Dr.h.c. Siegfried Maser, Rektor von 1987 bis 1991,Helga Maser, Alt-Rektor Prof. Dr. Dr.h.c. Erich Hödl, Rektor von 1991 bis 1999,Prof. Dr. Karl-Heinz Becks (2. Reihe), ehemaliger Prorektor für Forschung undwissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Dr.h.c. Gisa Rauh, Prof. Dr. Annegret Maack (2. Reihe),ehemalige Prorektorin für Studium und Lehre, und Gründungskanzler Dr. Klaus Peters,Kanzler der Bergischen Universität von 1972 bis 2001. Über 500 Gäste kamen in das neue Hörsaalzentrum auf den Campus Grifflenberg,
darunter (1. Reihe, v.l.n.r.): Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts
für Klima, Umwelt, Energie, Prof. Kurt Mehnert, Rektor der Folkwang Universität
der Künste, Alt-Rektor Prof. Dr. Dr.h.c. Siegfried Maser, Rektor von 1987 bis 1991,
Helga Maser, Alt-Rektor Prof. Dr. Dr.h.c. Erich Hödl, Rektor von 1991 bis 1999,
Prof. Dr. Karl-Heinz Becks (2. Reihe), ehemaliger Prorektor für Forschung und
wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Dr.h.c. Gisa Rauh, Prof. Dr. Annegret Maack (2. Reihe),
ehemalige Prorektorin für Studium und Lehre, und Gründungskanzler Dr. Klaus Peters,
Kanzler der Bergischen Universität von 1972 bis 2001.

Mit den Worten „die Universität ist unser größter Leuchtturm“ gratulierte Peter Jung, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, auch im Namen seiner Kollegen, Remscheids Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Solingens Oberbürgermeister Norbert Feith. „Wir sind stolz auf unsere Bergische Universität und freuen uns sehr, dass es sie gibt. Sie hält unsere drei Städte zusammen“, sagte Jung in seinem Grußwort. Für den weiteren Erfolg brauche man Investitionen, so Jung. Er bat Ministerin Svenja Schulze, dass die Universität ihre notwendige finanzielle Ausstattung erhält.

Dr.h.c. Josef Beutelmann, Hochschulratsvorsitzender der Bergischen Universität, lobte die hervorragenden Studienmöglichkeiten in Wuppertal. Die Akzeptanz der Bergischen Universität in der Region sei gestiegen. „Hier wird qualitativ und quantitativ gute Arbeit geleistet“, lobte Beutelmann.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Festvortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft. Unter dem Motto „Turbulente Zeiten brauchen kreative Köpfe“ stellte er Perspektiven für Zukunftsmärkte vor.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Chor der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Christoph Spengler, dem Blechbläserquintett des Symphonieorchesters Wuppertal und einem kammermusikalischen Ensemble der Hochschule für Musik und Tanz, Standort Wuppertal.

 
Ein Video des Zentrums für Informations- und Medienverarbeitung zur Veranstaltung unter
mms://stream.uni-wuppertal.de/40_jahre_buw.wmv.

Die Bergische Universität Wuppertal wurde 1972 im Zuge der Bildungsinitiative als eine von fünf Gesamthochschulen des Landes NRW gegründet. Bestehende akademische Einrichtungen in der Bergischen Region, wie Ingenieurschulen, Werkkunstschule und Pädagogische Hochschule wurden in der neuen Hochschulart in Wuppertal vereint und ausgebaut.

Empfang im Foyer des Hörsaalzentrums K. Empfang im Foyer des Hörsaalzentrums K.

Der aus Wuppertal stammende damalige NRW-Minister für Wissenschaft und Forschung und spätere Bundespräsident Johannes Rau war einer der Gründungsväter der Hochschule. Er erklärte die Gesamthochschule Wuppertal am 3. August 1972 für eröffnet.

Der „Erste Spatenstich“ erfolgte am 3. November auf dem Baugelände in der Elberfelder Südstadt. Im Gründungssemester waren in Wuppertal rund 3000 Studierende eingeschrieben. 2003 wurde die Universität-Gesamthochschule Wuppertal in eine reine Universität umgewandelt.

2012 studieren über 16.500 junge Menschen an der Bergischen Universität Wuppertal.

 

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2012/0702_feier.html