Gleichstellungspreis der Bergischen Universität verliehen

11.07.2012

Gleichstellungspreis der Bergischen Universität verliehen

Einsatz für die Vereinbarung von Familie und Beruf (v.l.n.r.): Die Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen im Institut für Bildungsforschung Dr. Judith Schellenbach-Zell, Carolin Heckersbruch und Kati Trempler mit Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Bettina Scheidt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Lars Scheidt und Gleichstellungsbeauftragte Dr. Christel Hornstein. Einsatz für die Vereinbarung von Familie und Beruf (v.l.n.r.): Die Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen im Institut für Bildungsforschung Dr. Judith Schellenbach-Zell, Carolin Heckersbruch und Kati Trempler mit Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Bettina Scheidt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Lars Scheidt und Gleichstellungsbeauftragte Dr. Christel Hornstein.Klick auf das Foto: Größere Version (2500 x 1413 pix; 2,1 MB)
Foto Sebastian Jarych

Zum sechsten Mal hat die Bergische Universität Wuppertal heute den Gleichstellungspreis verliehen. Träger des Gleichstellungspreises 2011 ist das Institut für Bildungsforschung in der School of Education. Es erhält die Auszeichnung unter anderem für seine Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch überreichte den mit 5.000 Euro dotierten Preis im Rahmen einer Senatssitzung an Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Vorsitzende des Instituts.

Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, hat das Institut für Bildungsforschung u.a. folgende Maßnahmen realisiert: Sitzungen finden in der Regel zu den Kernzeiten der Kinderbetreuung statt, d.h. zwischen 10 und 13 Uhr; finden Veranstaltungen ausnahmsweise abends statt, wird eine Kinderbetreuung organisiert; Professorinnen planen gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen die Rückkehr in die Berufstätigkeit nach der Geburt und suchen nach flexiblen Lösungen.

Dr. Christel Hornstein, Gleichstellungsbeauftragte der Bergischen Universität, würdigte in ihrer Laudatio außerdem die Maßnahmen des Instituts zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zur Steigerung des Frauenanteils – insbesondere an wissenschaftlichen Spitzenpositionen. „Das Institut für Bildungsforschung leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, dass sich der Professorinnen-Anteil unserer Universität auf einem historischen Höchststand von fast 25 Prozent bewegt“, so Hornstein.

Mit dem Preisgeld möchte das Institut eine Kinderbetreuung finanzieren, damit wissenschaftliche, nicht-wissenschaftliche sowie studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Kongressreisen, Veranstaltungen und Fortbildungsangeboten etc. teilnehmen können.

Bisherige Trägerinnen und Träger des Gleichstellungspreises sind die Fachgruppe Mathematik und Informatik, Kunsthistorikerin Prof. Dr. Gerda Breuer, das Institut für Gründungs- und Innovationsforschung, die Soziologin Prof. Dr. Felizitas Sagebiel, Arbeitspsychologe Prof. Dr. Rainer Wieland sowie Chemiker Prof. Dr. Reint Eujen.

Laudatio von Dr. Christel Hornstein

Kontakt:
Dr. Christel Hornstein
Gleichstellungsbeauftragte der Bergischen Universität
Tel. 0202/439-3090, Mobil 0160-94855708
E-Mail hornstein@uni-wuppertal.de

nächste

Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2012/0711_gleichstellung.html