Studierende besuchen das städtische Vermessungs- und Katasteramt

13.07.2012

Studierende besuchen das städtische Vermessungs- und Katasteramt

Detlef Wiedemann vom Ressort Vermessung, Katasteramt und Geodaten der Stadt erklärt den Studierenden die Arbeit mit einem Tachymeter, mit dem man Horizontalrichtungen, Vertikalwinkel und Schrägstrecken zum Zielpunkt ermitteln kann. Detlef Wiedemann vom Ressort Vermessung, Katasteramt und Geodaten der Stadt erklärt den Studierenden die Arbeit mit einem Tachymeter, mit dem man Horizontalrichtungen, Vertikalwinkel und Schrägstrecken zum Zielpunkt ermitteln kann.

40 angehende Bauingenieure lernten letzte Woche bei einem Besuch des Vermessungs- und Katasteramtes der Stadtverwaltung Wuppertal die Einsatzmöglichkeiten digitaler Geodaten und neue Messmethoden in der Stadtvermessung kennen. „Ziel der jährlich stattfindenden Exkursion ist, den Studierenden eine fundierte, praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen und sie optimal auf den beruflichen Alltag vorzubereiten“, so Michael Falk, Mitarbeiter von Prof. Dr.-Ing. Felix Huber im Lehr- und Forschungsgebiet Umweltverträgliche Infrastrukturplanung und Stadtbauwesen.

Die Mitarbeiter des Ressorts Vermessung, Katasteramt und Geodaten erklärten den Studierenden u.a., wie mit digitalen Verfahren aus Katasterdaten und topographischen Informationen zum Stadtgebiet eine Geodatenbank entsteht und wie diese raumbezogenen Daten dem Bauingenieur in seinem Berufsalltag nutzen können.

Seit 2008 haben Ingenieurstudierende der Bergischen Universität die Möglichkeit, am Ende des Semesters die praktischen Seiten der Vermessungskunde und des Geodatenmanagements kennenzulernen. Im Rahmen einer Vorlesungsreihe werden ihnen Kooperationsfelder zwischen Bauingenieuren und Vermessungsingenieuren nähergebracht. „Wichtig dabei ist die interdisziplinäre Verständigung. Der Bauingenieur soll nicht vermessen lernen, sondern sich mit dem Fachkollegen bei der Planung und Ausführung auf der Baustelle verständigen“, so Holger Wanzke, Leiter des Ressorts Vermessung, Katasteramt und Geodaten bei der Stadt Wuppertal. Weiterer Schwerpunkt ist die Nutzung von kommunalen Geodaten aus Umwelt, Planung, Immobilienwirtschaft. Damit sollen die angehenden Bauingenieure das vielfältige Geodatenangebot der Stadtverwaltung kennen und nutzen lernen.

„Diese Verbindung von Wissenschaft und Praxis zeigt die gute Kooperation von Universität und Stadtverwaltung. Ich bin froh, den Studenten damit einen Baustein für ein breit angelegtes Studium bieten zu können“, so Holger Wanzke. Die Veranstaltung wird in den kommenden Jahren fortgesetzt.

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2012/0713_vermessung.html