Georg Rümker in Ruhestand verabschiedet

17.09.2012

Georg Rümker in Ruhestand verabschiedet

Nach 35 Jahren an der Bergischen Universität Wuppertal ist Georg Rümker, Ständiger Vertreter des Kanzlers, in den Ruhestand getreten. „Georg Rümker ist ein Hochschulplaner mit klarem Blick für die großen strategischen Fragen ebenso wie für die kleinen Details ihrer Verwirklichung. Und er weiß um das Menschliche in all diesen Prozessen. Außer der eigentlichen Gründungsphase der Universität hat er alle ihre Veränderungen als Planer begleitet und mitgestaltet“, sagte Uni-Kanzler Dr. Roland Kischkel bei der Verabschiedung.

Der gebürtige Hamburger Rümker studierte Physik an der Universität seiner Heimatstadt. Nach dem Diplomabschluss 1973 war er als Referent für Gesamthochschulentwicklung in der Behörde für Wissenschaft und Kunst in Hamburg tätig. Damals gab es politische Überlegungen, alle Hamburger Hochschulen zu einer einzigen Gesamthochschule zusammenzulegen. Gemeinsam mit fünf Kollegen arbeitete Rümker an diesem Gesamthochschulplan für Hamburg und entwickelte hochschulübergreifende Studiengänge.

Akkordeonist Krisztián Palágyi, Student an der Musikhochschule Köln, Standort Wuppertal, begeisterte die Zuhörer. Akkordeonist Krisztián Palágyi, Student an der Musikhochschule Köln, Standort Wuppertal, begeisterte die Zuhörer.

1977 kam Georg Rümker ins Bergische Land an die damalige Gesamthochschule Wuppertal. Als Sachgebietsleiter im Dezernat für Planung und Entwicklung wirkte er maßgeblich an der Einrichtung und dem Aufbau neuer Studiengänge mit. 1990 übernahm er die Leitung des Dezernats für Planung und Entwicklung, baute u.a. die verwaltungsinterne Datenverarbeitung auf und begleitete weiter die Studienreform. Im Juli 2007 wurde er zusätzlich Ständiger Vertreter des Kanzlers. Ab Dezember 2010 konzentrierte er sich ganz auf diese Funktion und unterstützte Uni-Kanzler Dr. Roland Kischkel bei zahlreichen Rechts-, Personal- und Haushaltsfragen.

Georg Rümker, Vater von zwei Kindern und seit kurzem Großvater eines Enkels, ist auch ehrenamtlich sehr aktiv. In den 1980er-Jahren war er nicht nur acht Jahre lang Schöffe am Landgericht Wuppertal, sondern saß auch im Prüfungsausschuss für Kriegsdienstverweigerer. Um sich sportlich fit zu halten, kam der 65-Jährige im Sommer immer gerne mit dem Rennrad zur Uni – von seinem Wohnort Beyenburg bis auf den Campus Grifflenberg. Rümker ist leidenschaftlicher Kanu-Sportler und seit 2004 Vorsitzender der Kanu-Sportgemeinschaft Wuppertal e.V. Dieser Aufgabe wird er sich jetzt intensiver widmen, den Kanurennsport weiter fördern und auch mal wieder öfter selbst ins Boot steigen.

Ahoi, Georg Rümker!

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