Tagung an der Bergischen Universität

27.09.2012

Herkunftssprachen

Tagung an der Bergischen Universität

Ob Kinder von Migranten die Herkunftssprache ihrer Eltern nur noch unvollständig erlernen oder eine durch den Kontakt mit der Umgebungssprache des Einwanderungslandes veränderte Sprache, ist Thema einer internationalen Tagung am Institut für Linguistik. Die dreitägige Veranstaltung beginnt kommende Woche Donnerstag (4. Oktober, 9.45 Uhr) und findet komplett in englischer Sprache statt. Sie wurde organisiert von den beiden Wuppertaler Romanistinnen Prof. Dr. Katrin Schmitz und Prof. Dr. Natascha Müller in Kooperation mit Prof. Dr. Pedro Guijarro-Fuentes von der Universität Plymouth/England. Interessierte Bürger sind herzlich willkommen.

Rund 20 Forscher aus Europa, Kanada und den USA stellen in ihren Vorträgen ganz unterschiedliche Migrationsszenarien und Sprachkombinationen vor, wie zum Beispiel marokkanische und spanische Immigranten in den Niederlanden oder portugiesische, italienische und spanische Immigranten in Deutschland. „Die Tagung beschäftigt sich mit der Thematik der Herkunftssprachen aus vorrangig sprachwissenschaftlicher, aber auch pädagogischer und sozialer Perspektive“, sagt Organisatorin Prof. Katrin Schmitz. So wird unter anderem diskutiert, wie sich die Mehrsprachigkeit von Migranten charakterisieren lässt, wie sie sich entwickelt und was sie für Migrantinnen und Migranten ganz persönlich bedeutet.

Die Tagung wurde aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und findet statt in Gebäude K, Ebene 11, Raum 07. Zur besseren Planung bitten die Veranstalter um kurze formlose Anmeldung bei Laura Di Venanzio (divenanzio@uni-wuppertal.de).

www.linguistik.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Jun.-Prof. PD Dr. Katrin Schmitz
Fachbereich Geistes- und Kulturwissenschaften
Telefon 0202/439-2157
E-Mail kschmitz@uni-wuppertal.de

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